Um die 300 Unwetter-Einsätze in Flörsheim
Foto: Stadt Flörsheim
Unzählige Keller und Unterführungen waren in der Kernstadt und den Stadtteilen vollgelaufen, Bäche angeschwollen, Bäume umgestürzt, Straßen innerhalb von Minuten unpassierbar geworden. Die Freiwillige Feuerwehr Flörsheim am Main, die Freiwillige Feuerwehr Wicker und die Freiwillige Feuerwehr Weilbach rückten umgehend mit 90 Einsatzkräften aus.
Um vier Uhr in der Nacht mussten die Maßnahmen dann nach mehr als 230 Einsätzen im Stadtgebiet zur Sicherheit der Einsatzkräfte kurzzeitig unterbrochen werden. Am Donnerstag wurden im Laufe des Morgens die Aufräumarbeiten wiederaufgenommen, die sich über den gesamten Tag erstreckten.
Bürgermeister Dr. Bernd Blisch und Erste Stadträtin Renate Mohr danken allen Einsatzkräften, aber auch den vielen freiwilligen Helferinnen und Helfern aufs Herzlichste: „Sie haben Enormes geleistet. Es tut gut zu sehen, wie viele Menschen sich in so hohem Maße für unsere Stadt engagieren,“ bekräftigen beide und führen aus: „Beispielhaft war auch die Nachbarschaftshilfe, die von den Flörsheimer Bürgerinnen und Bürgern untereinander geleistet wurde.“
Einen besonderen Dank richten beide zudem an den Ortsverband des Deutschen Roten Kreuzes und einen ortsansässigen Landwirt. „Das DRK hat spontan die gesamte Verpflegung der Einsatzkräfte in der Nacht übernommen, der Landwirt sorgte mit dafür, dass eine stark geflutete Unterführung wieder passierbar gemacht werden konnte.“
Als äußerst positiv heben Blisch und Mohr das große Verständnis hervor, das die Flörsheimerinnen und Flörsheimer in dieser Ausnahmesituation aufbrachten – „auch dafür, dass die Einsatzkräfte selbstverständlich nicht überall zur gleichen Zeit sein konnten.“
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