U14-Volleyballer bei Deutscher Meisterschaft
Foto: TuS Kriftel
Nun galt es im Spiel gegen die USC Braunschweig die Nervosität abzulegen, um gut in das Turnier zu starten. Nach 2 überzeugenden Sätzen (25:16, 25:16), in denen alle Krifteler Spieler zum Einsatz kommen konnten, war der Start in das Turnier mehr als gelungen.
Da sich im anderen Gruppenspiel der hohe Turnierfavorit und letzter Gruppengegner Leipzig deutlich durchsetzen konnte, ging es im nächsten Spiel gegen die VGF Marktredwitz vermutlich schon um den zweiten Tabellenplatz. Marktredwitz schaffte es im Gegensatz zu Kriftel, das Spiel konstant und clever zu Ende zu spielen (23:25, 17:25).
Ein erster kleiner Dämpfer auf Krifteler Seite, hatte man sich doch im Vorfeld ein bisschen ausgerechnet.
Nichtsdestotrotz hatte man direkt das nächste Spiel vor der Brust. Vielleicht schaffte man es ja, den großen Favoriten aus Leipzig ein bisschen zu ärgern. Pustekuchen. Leipzig spielte ein überragendes, abgeklärtes und sehr erwachsenes Spiel (was selbst die eigenen Trainer überraschte) und ließ Kriftel nicht den Hauch einer Chance (8:25, 6:25).
Es stand also ein dritter Platz in einer Gruppe, die sich im Laufe des Turnieres als die Todesgruppe herausstellen sollte.
Dies bedeutete einen Überkreuzvergleich mit dem VC Dresden, um den Einzug ins Viertelfinale.
In einem von Anfang an souverän und mutig geführten Spiel schafften es die Spieler auf und neben dem Feld UND die vielen mitgereisten Fans auf der Tribüne Dresden mit 25:15 und 25:21 auszuschalten und sich das Ticket fürs Viertelfinale zu sichern. Das erklärte Ziel Top8 war damit erreicht.
Am nächsten Morgen versprühten alle Freude auf das Spiel gegen die SG Rotation Prenzlauer Berg. Mit druckvollen Sprungaufschlägen von Jakob Witte und Conner Huysmann (übrigens die einzigen beiden Spieler im gesamten Turnier die mit Sprungaufschlägen agierten) gepaart mit krachenden Angriffen eben dieser und einer Blockwand von Max Keller konnte man den ersten Satz deutlich mit 25:17 gewinnen. Beim Stand von 16:22 im zweiten Satz sah alles nach einem Tie Break aus. Doch ab dem 16:22 ließ Kriftel – vor allem auch wegen Johann von Lojewski, dem jüngsten Spieler im Kader - keinen (!) gegnerischen Punkt mehr zu. Am Ende war es Conner der mit einem platzierten Lob den Einzug ins HALBFINALE sicherte.
Hier wartete ein alter Bekannter aus der Gruppenphase. Es ging wieder gegen die Überflieger aus Leipzig. Auch wenn man jeweils am Ende der Sätze abreißen lassen musste und das Ergebnis mit 14:25 und 16:25 doch sehr deutlich aussieht, spielte man selbst ein sehr, sehr gutes Halbfinale. Die kurze Enttäuschung durch die Niederlage war spätestens dann bei allen verflogen als die Gewissheit eintrat, dass man dieses Wochenende nicht nur ein herausragendes Turnier gespielt hatte, bei dem man viele Erfahrungen gewonnen hatte, sondern eben auch mit einer Bronze-Medaille den Weg nach Hause antreten würde.
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