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Letzte Aktualisierung: 09.12.2019

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TuS Kriftel - Volleyball H 1: Außer Spesen nichts gewesen

von Adolf Albus

(28.11.2019) Mit nur neun fitten Spielern musste sich Trainer Schön auf den Weg nach Sachsen machen und stand am Ende erneut mit leeren Händen da.

Eigentlich schien die Partie beim GSVE Delitzsch, wider den Ausfällen, gar nicht unter so einem schlechten Stern zu stehen. Trotz der langen Anfahrt und der ungewohnten Hallenbedingungen legten die Krifteler Jungs einen Traumstart hin. Bedingt durch ein eigenes druckvolles Service und kompromissloses Angriffsspiel sowie leichten Eigenfehler der Hausherren führte die TuS schnell mit 11:4. Auch bis zum 17:9 lief noch alles wie am Schnürchen, da aus einer guten Annahme immer wieder die Angreifer leichtes Spiel hatten. Zudem langte Nils Kreitling im Block gleich dreimal zu. Aber bereits ab dem Zeitpunkt minimierte Delitzsch die Eigenfehler, während Kriftel abbaute. Die GSVE kam bis zum 20:17 noch einmal gefährlich heran, doch die Krifteler Jungs gaben sich nun keine weitere Blöße mehr und sicherten sich den Auftaktdurchgang mit 25:19 letztendlich klar.

Doch ab dem 3:3 in Satz 2 spielten die Gäste wie von allen guten Geistern verlassen. Ein Angriff nach dem anderen wurde versiebt und wenn dieser dann doch mal klappte, war es eine Annahme oder ein Service, das in die Hose ging. Ruckzuck stand es 4:13. Die TuS versuchte über den Kampf ins Spiel zurückzukommen. Dies gelang aber nur temporär. Kriftel holte ein paar Pünktchen auf, verlor sie aber umgehend wieder. Ein tristes 14:25 war das Resultat.

Auch im dritten Satz legte Delitzsch den besseren Start aufs Parkett (5:10). Aber diesmal kämpften sich die Krifteler wieder heran. Durch gutes side-out Spiel blieben die Jungs in der Partie (17:19). Andererseits schaffte es die TuS nicht, in der Block-/Feldabwehr Zugriff auf die Delitzscher Angreifer zu bekommen. Deshalb kam man nicht mehr noch näher heran und musste auch diesen Durchgang den Hausherren überlassen.

Auch im vierten Satz wurde es nicht besser, eher im Gegenteil. 12 Angriffs- und Servicefehler bei einer kaum bis nicht vorhandenen Block-/Feldabwehr stellten die Gastgeber vor eine leichte Aufgabe. Die TuS konnte froh sein, dass Delitzsch zumindest beim Service in der Fehlerquote mithalten konnte. Am Ende war es dann beim 25:18 deutlich.

Trainer Schön war dementsprechend bedient: „Nach dem guten Start riss komplett der Faden. Annahme, Angriff, Service – nichts klappte mehr. Wir müssen unbedingt Kontinuität in unser Spiel bekommen.“ Vor der Begegnung beim FT 1844 Freiburg wird dies unbedingt notwendig sein.

Berichte und Informationen über das Team findet man auf unserer neuen Webseite https://tuskriftel-bundesliga.de/.