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Letzte Aktualisierung: 24.11.2020

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Toiletten am Höchster Marktplatz wegen Vandalismus geschlossen

Beschädigung und Verschmutzung in öffentlichen WC-Anlagen zunehmend ein Problem

von Ilse Romahn

(30.07.2020) Wegen Vandalismusschäden sind die öffentlichen Toiletten am Höchster Marktplatz vorübergehend geschlossen. Das Amt für Bau und Immobilien muss in den kommenden Wochen eine Zugangskontrolle mit Münzeinwurf ersetzen, die von unbekannten Tätern zerstört wurde. Da dafür Ersatzteile bestellt werden müssen, wird die Reparatur in etwa vier Wochen abgeschlossen sein.

Vandalismus und extreme Verschmutzung sind in den öffentlichen Toiletten der Stadt Frankfurt zunehmend ein Problem. Zuletzt wurde zum Beispiel die Anlage am Opernplatz beschädigt. Die herabgerissenen Verkleidungen der Deckenrohre konnten kurzfristig repariert, Schmierereien entfernt werden. In anderen Fällen sind die Schäden größer: So war die Anlage in der U-Bahn-Station Bockenheimer Warte im Mai für mehrere Wochen geschlossen, weil sie für rund 60.000 Euro instandgesetzt werden musste. Unter anderem waren die Siphons unter den Waschbecken entwendet, Trennwände und Drucktaster demoliert sowie Fliesen zerschlagen worden. Die erst 2015 sanierte Toilettenanlage am Lokalbahnhof musste zum Jahresende 2019 geschlossen werden, weil sie wiederholt erheblich beschädigt und verschmutzt worden war.

„Der Zustand der öffentlichen Toiletten ist uns ein wichtiges Anliegen“, betont Baudezernent Jan Schneider. So gebe es im Amt für Bau und Immobilien einen Qualitätsmanager, der die Reinigung überprüfe und die zügige Beseitigung von Schäden veranlasse. „Leider kommt es trotzdem immer wieder vor, dass sich öffentliche Toiletten in einem unbefriedigenden Zustand befinden. Wir brauchen deshalb neue Lösungsansätze, um zu gewährleisten, dass die öffentlichen Toiletten sauber und nicht beschädigt sind.“ Derzeit werden Lösungsansätze diskutiert. Sie fließen in das Toilettenkonzept ein, das der Magistrat demnächst den Stadtverordneten vorlegen wird. „Wichtig ist dabei, nicht nur die Zahl der Standorte zu erhöhen, sondern vor allem auch die Qualität der Angebote zu verbessern“, sagt der Baudezernent. (ffm)