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Tiger und Mensch – das schwierige Miteinander in Indien

Tiger sind bedroht, das wissen wir - und auch, dass Indien einen bemerkenswerten Bestand der Großkatzen beherbergt. Aber welche Anstrengungen das Land unternimmt, um den Tieren das Überleben zu ermöglichen, wird oftmals gänzlich übersehen.

Und dabei sind die Raubtiere alles andere als ungefährlich. Auch heute noch verlieren nicht nur Tausende von Haustieren durch die Tiger ihr Leben, sondern auch viele Menschen. Vor allem in Sundarbans, dem riesigen Überschwemmungsgebiet an der Grenze zum benachbarten Bangladesch, treiben sogar richtige „Menschenfresser“ ihr Unwesen.

Fritz Jantschke, ehemaliger wissenschaftlicher Mitarbeiter im Frankfurter Zoo, geht in seinem Vortrag am Mittwoch, 7. Februar, 18 Uhr, nicht nur auf die historischen Fakten ein, sondern beleuchtet auch die gegenwärtige Situation. Über die „Menschenfresser“ Indiens produzierte er einen Film für „Tierzeit“ von Vox.

Der Vortrag findet statt im im Serengeti-Saal am Zooausgang Rhönstraße, Ecke Waldschmidtstraße. Der Eintritt ist kostenfrei. Die Veranstaltung ist Teil der monatlichen Vortragsreihe „Erlebnis Zoo, Abenteuer Naturschutz“.