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Letzte Aktualisierung: 09.12.2019

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Tanz und Musik verwandeln die Bad Homburger Kurtheater-Bühne in Märchenlandschaften

von Ilse Romahn

(22.11.2019) November, Dezember – das ist die Zeit, um ins Theater zu gehen und sich traumhafte Ballett- oder Musikaufführungen anzuschauen. Auch die Bühne im Bad Homburger Kurtheater wird zum Schauplatz von Märchen, die zu den Klassikern zählen und von Groß und Klein immer wieder gern verfolgt werden.

Los geht es am 24. November, 15 Uhr, mit „Schneewittchen“ als Musical für die ganze Familie. Fantastische Abenteuer, vergiftetes Obst und ein mysteriöser Trank: In seinem neuesten Musical entführt das Theater Liberi auf eine spannende Reise ins Märchenland. Es entstaubt die altbekannte Geschichte der Gebrüder Grimm und setzt sie ganz neu in Szene: Die mitreißenden Songs aus Soul, Pop, Swing und sogar Punk werden von bestens ausgebildeten Musicaldarstellern stimmgewaltig auf die Bühne gebracht. Rasante Choreografien unterstreichen die eingängigen Musicalhits. 

Russische Ballettensembles und die Musik von Peter Tschaikowsky stehen für Tanzdarbietungen auf höchster Stufe. Das preisgekrönte Russische Ballettfestival Moskau tritt am 3. und am 18. Dezember jeweils um 19.30 Uhr mit „Schwanensee“ auf, jener Geschichte von Liebe und Sehnsucht, Einsamkeit und Eifersucht, Wut, Schmerz und Glück. Die Tänzer werden unterstützt von einem 30-köpfigen Live-Orchester. Am 8. Dezember, 16 Uhr, gehört die Kurtheater-Bühne dem Russischen Klassischen Staatsballett und dem „Nussknacker“. Die lebendig gewordenen Puppen, die Spielzeug-Armee und die bewaffneten Mäusescharen tanzen in einer exquisiten Choreografie. 

Nicht minder fesselnd ist das Märchen „Die Schöne und das Biest“ mit der Musik Tschaikowskys. Es wird am 4. und 5. Dezember, jeweils 20 Uhr, vom FANTASIO-Rumänisches Staatsballett „Oleg Danovski“ getanzt. Dreh- und Angelpunkt ist natürlich auch im Ballett neben dem Königssohn, der von einer Fee aus Rache für seinen Hochmut in ein abstoßendes Monster verwandelt wird, vor allem die Schöne, die diese Verwünschung durch vorurteilslose Liebe bricht. 

Tradition hat zum Jahresende ebenso die Operette. Gerade Emmerich Kálmáns feurige Csárdás-Rhythmen und melancholische Zigeunermusik in „Gräfin Mariza“ sorgen für schwungvolle Unterhaltung. Solisten aus Wien sowie Orchester, Chor und Ballett der Johann-Strauss-Operette-Wien präsentieren am 30. Dezember um 19.30 Uhr die  turbulenten Verwirrungen um die große Liebe in einer klassischen Inszenierung mit prächtigen Kostümen und vor traditionellem Bühnenbild. 

Und schon am 8. Januar geht es um 19 Uhr weiter. Dann verwandelt sich die Bühne im Kurtheater nämlich in einen glitzernden Eispalast. Der Russian Circus on Ice bringt die „Schneekönigin“ von Hans Christian Andersen als faszinierende Verschmelzung aus Eistanz und atemberaubender Zirkusartistik. 

Ausführliche Informationen auf der Internetseite www.kurtheater-bad-homburg.de. Eintrittskarten sind bei Tourist Info + Service im Kur-haus, Tel. (06172)1783710, E-Mail tourist-info@kuk.bad-homburg.de, und bei Frankfurt Ticket, Tel. (069)1340400 oder www.frankfurt-ticket.de erhältlich.