Tag der Zahngesundheit
Dieses Jahr lautet das Motto „Gesund im Mund – bei Handicap und Pflegebedarf". Menschen mit Behinderung und Pflegebedürftige leiden eher unter Karies-, Parodontal- und Mundschleimhauterkrankungen. Doch gute Zahnpflege ist für jeden wichtig.
Dass für gesunde Zähne eine gründliche Pflege, regelmäßige Kontrollen sowie ab und zu eine professionelle Reinigung nötig sind, ist vielen Menschen bewusst. Beim täglichen Zähneputzen passieren trotzdem schnell Fehler. So können zu viel Druck und harte Borsten den Zahnschmelz schädigen. Auch sollten die Zahnbürsten oder Zahnbürstenköpfe alle drei Monate oder wenn sich die Borsten zur Seite neigen gewechselt werden. Wer drei Minuten lang die Zähne putzt und auch die Zunge nicht vergisst, vertreibt Bakterien, die Karies oder Mundgeruch hervorrufen können. „Nach dem Essen sollte mindestens 30 Minuten mit dem Zähneputzen gewartet werden", empfiehlt Philipp Köster, Bezirksdirektor der Barmenia Versicherungen Frankfurt am Main. „Manche Speisen enthalten Säuren, die in Kombination mit Zahnpasta den Zahnschmelz angreifen können."
Über die verschiedenen Altersstufen hinweg ändert sich auch die Wahrscheinlichkeit möglicher Zahn-erkrankungen. Mit zunehmendem Alter wird Parodontitis schnell zum Problem. Im Kindes- und Jugendalter kommt Karies eher an den Kau- sowie Glattflächen und Zahnzwischenräumen vor. Während Erwachsenen bewusst ist, wie wichtig gesunde Zähne sind, finden Kinder das morgendliche und abendliche Putzen eher nervig. Da Kinder beim Zähneputzen noch viel herunterschlucken, sollten sie bis zum sechsten Lebensjahr eine kindgerechte Zahnpasta nutzen. Mehr Freude haben die Kleinen auch mit bunten Zahnbürsten.
Außerdem können Eltern sich den Nachahm-Effekt zu Nutze machen: Wenn die Kinder sehen, dass Mama oder Papa sich die Zähne putzen, wollen sie das auch. So wird die Zahnpflege spielerisch zur täglichen Routine. Zwischen sechs und 18 Jahren sollte jedes halbe Jahr ein Zahnarzt die Zähne kontrollieren. Erwachsenen wird eine jährliche Untersuchung empfohlen. „Trotz guter Pflege kann später einmal eine Krone oder Brücke erforderlich werden", weiß Köster. Gegen die hohen Kosten, die dabei entstehen, schützt eine Zahnergänzungsversicherung. So geht mit einem gesunden Lächeln keine finanzielle Belastung einher.
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