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Letzte Aktualisierung: 09.12.2019

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Susanne Pfeffer unter den Top fünf der wichtigsten Akteure der Kunstwelt 2019

von Ilse Romahn

(26.11.2019) Das monatlich erscheinende Kunstmagazin Monopol hat wieder seine Rangliste der 100 einflussreichsten Persönlichkeiten der internationalen Kunstwelt 2019 veröffentlicht. Susanne Pfeffer, Direktorin des Museum MMK für Moderne Kunst, steht unter den Top fünf des Rankings auf dem vierten Platz.

Susanne Pfeffer
Foto: Stadt Frankfurt / Alexander Paul Englert
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In der Begründung des Magazins heißt es: „Sie hat ein genaues Gespür für die Fragen unserer Zeit, ohne sich dem Mainstream an den Hals zu werfen. Susanne Pfeffer definiert am MMK in Frankfurt am Main unbeirrbar die Rolle des Museums in unserer Zeit: Es ist der Ort, an dem alles möglich und erlaubt ist, aber der seine Funktion trotzdem nicht verwässern darf. Mit spektakulären Wiederentdeckungen und präzisen Inszenierungen macht Pfeffer das MMK zur zentralen Institution für Gegenwartskunst in Deutschland.“ Die Monopol-Redaktion wählt im engen Austausch mit Kunstexperten und nach intensiver Auswertung der großen Kunstausstellungen, Biennalen und Messen 2019 die Persönlichkeiten aus.

Kulturdezernentin Ina Hartwig gratuliert der Direktorin zu dieser Auszeichnung: „Ein großartiger Erfolg und eine phantastische Anerkennung, zu der ich Susanne Pfeffer sehr herzlich gratuliere! Erst seit zwei Jahren leitet Pfeffer das Museum MMK für Moderne Kunst, und schon die Ausstellung mit Cady Noland war eine kleine Sensation: Seit 22 Jahren waren die Arbeiten der Künstlerin nicht öffentlich zu sehen – mit Susanne Pfeffer als Direktorin wurden sie hier in Frankfurt in großer Umfänglichkeit im MMK gezeigt. Mit ihrem feinen Gespür für gesellschaftlich relevante Themen wird das MMK unter ihrer Leitung zu einem Ort, der in Bewegung bleibt, Grenzüberschreitungen ermöglicht und im Dialog mit der Gegenwart immer wieder Alternativen zu bestehenden Konventionen erprobt. Damit lenkt sie die internationalen Blicke der Kunstwelt nach Frankfurt. Darauf bin ich stolz.“

Susanne Pfeffer übernahm 2018 auf Wunsch von Kulturdezernentin Hartwig das Museum MMK für Moderne Kunst. In diesem Jahr wurde das städtische Haus erstmals seit 2004 wieder mit einem Ankaufsetat in Höhe von rund jährlich 500.000 Euro ausgestattet. (ffm)