Studieren trotz Arbeit? Es ist nie zu spät für den zweiten Bildungsweg
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Es braucht einen berufsbegleitenden Studiengang
Das Uni-Leben lässt sich in der Regel nicht mit einem klassischen Vollzeitjob vereinbaren. Denn Vorlesungen finden häufig dann statt, wenn Sie gerade noch im Büro sitzen oder einen Kunden betreuen müssen. Daher empfiehlt sich für alle Arbeitnehmer ein berufsbegleitendes Studium. Diese Lehrgänge finden meist am Abend oder am Wochenende statt. Daher verbringen Sie den Feierabend und die Freizeit ab sofort vermehrt mit dem Lernen. An der modernen und innovativen Hochschule Frankfurt werden mittlerweile auch E-Learnings genutzt, damit Studierende bequem von zu Hause aus lernen können.
Apropos von zu Hause aus: Auch ein Fernstudium lässt sich in der Regel gut mit den Bedürfnissen von Arbeitnehmern vereinbaren. Denn es gibt keine fixe Studienzeit, dafür sind die Kosten bei den privaten Anbietern aber auch deutlich höher. Der Abschluss ist hingegen gleichwertig. Laut Gesetzgeber ist es egal, ob Sie ein Studium bei einem privaten Online-Anbieter oder einer öffentlichen Hochschule absolvieren. In der Praxis kann es hier aber durchaus noch Unterschiede geben. Denn Online-Studiengänge haben unter Umständen einen schlechteren Ruf beim Arbeitgeber.
Details mit dem Arbeitgeber abklären
Bevor Sie sich für ein Studium neben dem Vollzeitjob entscheiden, sollten Sie mit dem Vorgesetzten oder der Personalabteilung sprechen. Grundsätzlich hat zwar jeder Mitarbeiter ein Recht auf Bildung. Dennoch ist es gleich aus mehreren Gründen wichtig und richtig, vorab mit dem Arbeitgeber zu sprechen. Denn ein Studium neben dem Job kann anstrengend sein. Wenn der Arbeitgeber einen Mehrwert im Studium sieht, kann eventuell auch die Bildungskarenz in Anspruch genommen werden. Dann können Sie sich zwischen 2 und 12 Monaten vom Job freistellen lassen, ohne kündigen zu müssen.
Voraussetzungen für die Bildungskarenz: Sie müssen mindestens 6 Monate beim Arbeitgeber beschäftigt sein und das Studium muss mit mindestens 4 SWS oder 8 ECTS gekennzeichnet sein.
Lässt die aktuelle Personalsituation keine längere Abwesenheit zu, können Sie aber auch über ein vorübergehendes Teilzeitmodell mit dem Arbeitgeber sprechen. Wenn Sie sich mit dem Studium für eine spätere Führungsposition qualifizieren oder dem Unternehmen einen direkten Mehrwert bieten, lässt sich in der Regel über verschiedene Modelle sprechen. Auch Urlaube werden dann rund um Prüfungsphasen problemlos genehmigt.
Seien Sie sich der stressigen Zeit bewusst
Berufsleben und Studium miteinander zu vereinbaren, ist nicht immer leicht. Denn von der Freizeit bleibt dann oft nur noch wenig übrig. Das ist vor allem dann der Fall, wenn Sie trotzdem weiterhin in Vollzeit beschäftigt bleiben. Hier ist es wichtig, eine gute Balance zwischen Job und Studium zu finden. Denn weder das eigene Berufsleben noch die Weiterbildung sollen leiden. Eine strukturierte Organisation ist also das A und O, um diese hektische Phase bestehen zu können. Natürlich dürfen Sie aber auch nicht die eigene Freizeit vergessen. Wer sich selbst nicht ab und an einmal zurücknimmt, kann schnell einmal unter chronischem Stress leiden. Damit Job und Studium nicht überhand nehmen, sollten Sie sich gewisse Abende für Ihre Hobbys oder die Familie einplanen. Dann kann trotz Arbeitsstress und Prüfungshektik zwischendurch gelegentlich abgeschaltet werden.
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