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Steuersystem und Klimapolitik

Podiumsdiskussion im Haus am Dom

Im Jahr 2019 werden klimapolitisch wichtige Weichen für Deutschland gestellt. Die „Kohlekommission“, die den Ausstieg Deutschlands aus der Kohleenergie regeln soll, hat nun ihr Ergebnis präsentiert. Daran anschließend soll ein Klimaschutzgesetz entworfen werden.

Nach Ansicht vieler Klimaökonomen ist das stärkste Instrument dabei ein ambitionierter, verlässlich steigender CO2-Preis, der auch der Wirtschaft Verlässlichkeit für Investitionen sichern würde. Klimaschutz könne so ein wichtiger Treiber für Innovation sein, heißt es bei den Befürwortern. Denn richtig umgesetzt, könne ein CO2-Preis auch eine positive soziale Wirkung haben.

Warum eine Bepreisung von CO2   als wichtigstes Instrument der Klimapolitik gelten kann und wie eine CO2-Steuer verwendet werden sollte, wird bei einer Podiumsdiskussion am Mittwoch, 6. Februar, um 19 Uhr im Haus am Dom, Domplatz 3, erörtert. Unter dem Motto „Ist unser Steuersystem zukunftstauglich?“ diskutieren der Bundestagsabgeordnete Lothar Binding, finanzpolitischer Sprecher der SPD, der Diplom-Volkswirt Damian Ludewig, Karen Pittel, Leiterin des ifo Zentrums für Energie, Klima und Ressourcen, und Ulrich Klüh, Direktor des Zentrums für Nachhaltige Wirtschafts- und Unternehmenspolitik, Hochschule Darmstadt. Es moderiert Brigitte Scholtes, Wirtschaftskorrespondentin beim Deutschlandradio

Der Eintritt beträgt fünf Euro, ermäßigt vier Euro.