Das Online-Gesellschaftsmagazin aus Frankfurt am Main

Letzte Aktualisierung: 20.05.2022

Werbung
Werbung

Statt Feier: MainNizza spendet zum zehnjährigen Jubiläum 33.997,50 Euro an drei Frankfurter Hilfsorganisationen

von Ilse Romahn

(10.05.2022) Es ist einer der Lieblingsplätze der Frankfurterinnen und Frankfurter, der in jedem Tourismus-Programm steht: Das Frankfurter Mainufer. Vor genau zehn Jahren eröffneten dort die Gastronomiegrößen Ulli Melchior und Hardy Schranz auf der Stadtseite am Untermainkai 17 das Restaurant „MainNizza“. Melchior schied vor drei Jahren altersbedingt aus, seither führt Schranz das Lokal weiter.

Hardy Schranz (MainNizza), Peter Metz (Frankfurter Tafel e.V.), Prof. Dr. Johannes Schulze (Kinderhilfestiftung Frankfurt e.V.) und Sabi Uskhi (Street Angels Frankfurt e.V.).
Foto: MainNizza
***

„Ich bin sehr dankbar, dass unsere Gäste uns zehn Jahre lang die Treue halten und immer wieder neue hinzukommen. Im MainNizza Gastgeber sein zu dürfen, erfüllt mich jeden Tag mit Freude und Stolz“, so Hardy Schranz. Ein Jubiläums-Fest wird es zum zehnten Geburtstag nicht geben. Schranz: „Nach Corona und jetzt während des Ukraine-Krieges denke ich, dass es wichtiger ist, anderen zu helfen, etwas zurückzugeben. Das Motto lautet: ‚Spende statt Party‘. Ich freue mich, dass ich den drei Hilfsorganisationen Frankfurter Tafel, Street Angels und der Kinderhilfestiftung insgesamt 33.997,50 Euro übergeben kann.“

Statt ein Jubiläumsfest zu planen, bat Hardy Schranz seine Lieferantinnen und Partner, seine Spendenaktionen für die drei Frankfurter Vereine zu unterstützen und MainNizza verdreifacht den Betrag. „Es ist mir eine Herzensangelegenheit, denen zu helfen, die andere tatkräftig und mit großer Leidenschaft unterstützen“, sagt Hardy Schranz. 26 Partner spendeten, namentlich A&S Fine Food, Capricano Weinhandel, Veranstaltungstechnik Dressel Group, Fleischwaren Karl Eidmann und Rosenlöcher, Eier Weiss, Food-Großhandel Flach, HS Daniel Werner (Hygiene und Chemie), Getränkevertrieb K+K, Kaffeegroßrösterei A. Joerges, Gorilla, KGS (Spirituosen), Kloster Andechs, Kosmidis, Weinhändler La Casa del Vino Randon, Main Wein, Spielmann und Vinothek Frateli Ragusa, das Weingut Karl Pfaffmann, Patisserie Walter, Veltins, Abfallentsorgung CCSP, Wäscherei Savvas, Hipp Object (Überdachung), Kaffeemaschinen Fris, K2 Werbeagentur sowie Hausbesitzer Albrecht Krebs (CIK).

Am Montag, 9. Mai, hat Hardy Schranz die Spenden im MainNizza an Vertreter der drei Vereine übergeben.

Sabi Uskhi, Vorstand Street Angels Frankfurt e.V., sagte: „Gerade durch die Corona-Zeit bemerkten wir den Rückgang von Spendengeldern, die jedoch genau jetzt, da wir zweispurig fahren – einmal mit der Ukraine-Hilfe und gleichzeitig unser Bedarf an bedürftigen Obdachlosen auf der Straße – deutlich erhöht ist. Wir sind dennoch umso mehr motiviert, auf der Straße unsere Hilfe mit ganzem Herzen weiter durchzuführen. Daher sind Spenden wie diese nicht nur notwendig, sondern eine große Herzensangelegenheit, die von Gastronomen wie Hardy Schranz und dem MainNizza bemerkenswert sind und die echte Nächstenliebe zeigt. Daher danken wir von ganzem Herzen.“  

Prof. Dr. Johannes Schulze, stellvertretender Vorsitzende des Vorstands der Kinderhilfestiftung Frankfurt e. V., sagte: „Danke für die großzügige Spende von MainNizza. Die Kinderhilfestiftung e.V. unterstützt in ihrem größten Projekt die Psychologische Soforthilfe Frankfurt. Hier wird Kindern und Jugendlichen mit Ängsten und Sorgen schnell und unbürokratisch geholfen. Die Familien erhalten ohne große Hürden innerhalb von zwei Wochen einen Termin bei einem erfahrenen Kinder- und Jugendtherapeuten im Universitätsklinikum Frankfurt am Main. Es werden erste Schritte zur Selbsthilfe aufgezeigt und weitere Behandlungsmöglichkeiten in die Wege geleitet."

Peter Metz, Vorstandsmitglied Frankfurter Tafel e.V., sagte: „Wir freuen uns sehr über die großzügige Spende, die uns bei den Spritkosten, die bekanntermaßen extrem gestiegen sind, helfen werden. Wir durchlaufen eine schwierige Zeit. Erst kam Corona und nun der Ukraine-Krieg. Parallel dazu werden die Lebensmittelspenden weniger. Da wir uns nur über Spenden finanzieren, sind wir auf Unterstützer dringend angewiesen. Denn wir wollen möglichst vielen Bedürftigen im Raum Frankfurt weiterhin helfen.“

„Es ist Zeit, zusammenzustehen. Ich freue mich, heute mit vielen guten Partnern der Frankfurter Gesellschaft etwas zurückgeben zu können“, so Hardy Schranz.