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Startschuss zur Bewerbungsphase des kulturellen Bildungsprogramms KUNSTVOLL für das Schuljahr 2024/2025

Kulturelle Bildung und persönliche Weiterentwicklung junger Menschen haben gerade in der aktuellen Zeit einen enormen Stellenwert. Nach tollem Erfolg und neuer Höchstzahl an geförderten Projekten im vergangenen Schuljahr: Kulturfonds erhöht Förderbudget für Schuljahr 2024/25 nochmals.
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Kulturfonds
Foto: Kulturfonds

Mit dem KUNSTVOLL-Programm des Kulturfonds Frankfurt RheinMain werden seit über zehn Jahren Projekte der Kulturellen Bildung gefördert. Gemeinsam mit den kooperierenden Kulturinstitutionen, Kulturschaffenden und Bildungseinrichtungen haben Jugendliche und junge Erwachsene aus der gesamten Metropolregion im Rahmen des Curriculums beeindruckende kulturelle Projekte entwickelt, die theoretisches Wissen mit praktischen Erfahrungen verbinden. Die neu gewonnenen Erkenntnisse im Kunst- und Kulturbereich fördern nicht nur die persönliche Weiterentwicklung, sondern auch das kreative Denken.
Gleichzeitig eröffnen sie neue Herangehensweisen an Themen, die die Jugendlichen beschäftigen.

Für eine Förderung durch das KUNSTVOLL-Programm des Kulturfonds können sich ab jetzt Kooperationen aus mindestens einer Schule (ab Sekundarstufe I) und einem Kulturakteur bis zum 20. März 2024 bewerben. Die KUNSTVOLL-Projekte beginnen nach den Sommerferien 2024, die Abschlusspräsentationen finden am Ende des Schuljahres im Sommer 2025 statt. Im Rahmen der KUNSTVOLL-Projekte erleben junge Menschen Kunst hautnah über ein ganzes Schuljahr und haben damit die Möglichkeit, ihren eigenen Horizont zu erweitern. Inmitten der gegenwärtigen Zeit – für viele auch eine belastende und bedrückende Zeit – hat die Kulturelle Bildung als eines der zentralen Elemente der persönlichen Fortentwicklung eine außerordentlich hohe Bedeutung. Sie eröffnet jungen Menschen gleichzeitig die Chance, ihre eigenen Perspektiven zu formen und ihre individuellen Ideen in die Tat umzusetzen. „In Zeiten, in denen Vieles von dem, was bisher als selbstverständlich galt, ins Wanken gerät, kann es herausfordernd sein, optimistisch in die Zukunft zu blicken. Der Kulturfonds betrachtet es als seine nachdrückliche Aufgabe, gerade in solchen Zeiten als Förderer für Kultur und Kulturelle Bildung besonders aktiv zu sein“, so Karin Wolff, Geschäftsführerin des Kulturfonds Frankfurt RheinMain. Projektförderungen wie das KUNSTVOLL-Programm seien gerade in der aktuellen Lage enorm wichtig. „Wir wollen damit diejenigen unterstützen, die mit ihrem kreativen Schaffen jungen Menschen Halt und Orientierung bieten sowie neue Perspektiven eröffnen. Um diesem Anspruch gerecht zu werden, haben wir beschlossen, das Budget für das Schuljahr 2024/25 nochmals zu erhöhen. Diese Maßnahme ermöglicht es, verstärkt Kooperationen zwischen Schulen und Kunstschaffenden zu fördern. Unser Programm KUNSTVOLL spielt hier eine wichtige Rolle, indem es innovative Projekte und künstlerische Initiativen fördert und so einen nachhaltigen Beitrag zur kulturellen Entwicklung junger Menschen leistet.“

Der Kreativität sind bei den Projektbewerbungen keine Grenzen gesetzt, gefördert werden unterschiedlichste Projekte aus den Bereichen Bildende und Darstellende Kunst, Literatur, Medien, Musik und Tanz sowie interdisziplinäre Vorhaben. „Im aktuellen Schuljahr sind 35 Projekte an Schulen gestartet, so viele wie noch nie. Die Projekte finden in allen elf Gesellschaftergebieten des Kulturfonds Frankfurt RheinMain statt“, freut sich Regina Fichtner-Haben, Leitung des KUNSTVOLL-Programms / Kulturelle Bildung beim Kulturfonds Frankfurt RheinMain, über die tolle Resonanz aus dem gesamten Fördergebiet.

Ein Projekt aus der letzten Förderrunde war „Frankfurt kann keine Plätze?“, eine Kooperation zwischen dem Lessing-Gymnasium Frankfurt und der Künstlerin Louisa Fürst, unter der Leitung der Kunstlehrerin Petra Stilper. Schülerinnen und Schüler der Kunst-AG und der Klassen 9a/9d/7b/7c haben sich den ‚öden‘ Plätzen in der Frankfurter Innenstadt künstlerisch angenommen und diese ästhetisch neu durchdacht. Die Ergebnisse können sich mehr als sehen lassen und wurden gleich am ersten Schultag nach den Sommerferien, am 8. September 2023, gezeigt. Die Jugendlichen präsentierten neben bunten architektonischen Modellen auch Großgemälde und Texte zu diesem Thema. Ausgestellt wurde in den Räumen der ‚Agentur für städtischen Wandel‘ in der Braubachstraße mitten in der Frankfurter Innenstadt. So hatten auch Laufpublikum und Frankfurter Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, die kreativen Ergebnisse der Jugendlichen anzuschauen.

Neugierig? Bewerben Sie sich bis zum 20. März 2024!
Wer? Bewerben können sich öffentliche oder private gemeinnützige Kultureinrichtungen oder -initiativen aller Sparten, öffentliche oder private gemeinnützige, allgemeinbildende Schulen (Gymnasium, Gesamt-, Real-, Haupt-, Förder- oder Berufsschule) ab der Sekundarstufe I sowie berufsbildende Schulen und Kultureinrichtungen aus den Städten Bad Vilbel, Darmstadt, Frankfurt am Main, Hanau, Oestrich-Winkel, Offenbach und Wiesbaden sowie aus dem Hochtaunuskreis, dem Main-Taunus-Kreis, dem Kreis Offenbach und dem Rheingau-Taunus-Kreis.

Was? KUNSTVOLL fördert Kunst, Kreativität und eine große Bandbreite an kulturellen Aktivitäten. Das Thema, die Kunstsparte und die Form der Projekte sind frei wählbar. Inspiration bieten gegenwärtige Themen in der Gesellschaft, die Region Frankfurt RheinMain als World Design Capital 2026 oder das aktuelle Schwerpunktthema WALD? WALD! des Kulturfonds Frankfurt RheinMain. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Auch inklusiv und integrativ arbeitende Projekte sind willkommen. Gute Chancen auf Förderung haben Projektideen, die die Schülerinnen und Schüler partizipativ und kontinuierlich über ein Jahr einbinden und die sich an deren Erfahrungsstand orientieren. Wichtig ist auch, dass die Ideen tatkräftige Unterstützung durch Schulleitung und Kollegium erhalten und die Themen im Lehrplan und in verschiedenen Unterrichtsfächern mit regelmäßigen Treffen integrierbar sind. Dabei sollen die Planung und Umsetzung der Kulturprojekte gemeinsam mit den Künstlerinnen und Künstlern sowie den Kunstvermittlerinnen und Kunstvermittlerinnen sowie den Lehrenden entwickelt und erarbeitet werden.

Wie? Bewerbungen von Schulen und Kultureinrichtungen können ab sofort bis zum 20. März 2024 über das KUNSTVOLL-Online-Antragsportal eingereicht werden. Unter http://kulturfonds-frm.de/kunstvoll finden Interessierte den Link zum Portal und alle Informationen rund um das kulturelle Bildungsprojekt, Teilnahmebedingungen und Bewerbungsverfahren sowie entsprechende Antragsformulare. Der Kulturfonds unterstützt während des Bewerbungsprozesses sowie bei der Suche nach einer passenden Kooperationspartnerin bzw. einem passenden Kooperationspartner. Alle Einrichtungen, die an KUNSTVOLL teilnehmen möchten und noch eine Kooperationspartnerin bzw. einen Kooperationspartner suchen, können sich im Vorfeld auf der Homepage des Kulturfonds (s.o.) listen lassen.