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Letzte Aktualisierung: 05.05.2021

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Start in die `Gesunde Welle`

von Ilse Romahn

(15.04.2021) Mit ihren natürlichen Heilanwendungen tragen die bayerischen Heilbäder und Kurorte schon seit Jahrzehnten erfolgreich zu Prävention und Rehabilitation bei.

Start in die `Gesunde Welle`
Foto: Bay TM
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Natürlich gut und nachweislich wirksam: Ob Heilwasser oder Moor, ob Sole oder einfach nur optimales Klima – zum Gesundwerden und nachhaltigen Gesundbleiben braucht es oftmals nur natürliche, ortsgebundene Heilmittel und eine moderne, medizinische Infrastruktur. Das wissen auch die 47 traditionsreichen Heilbäder und Kurorte des Bayerischen Heilbäder-Verbands, die teilweise bereits seit drei Jahrhunderten auf die herausragende Wirkung ihrer ortsgebundenen Heilmittel vertrauen.

Gerade jetzt in Zeiten der Corona-Pandemie kommt den bayerischen Heilbädern und Kurorten eine besondere Bedeutung zu. Mit ihrer fundierten Gesundheitsexpertise können und wollen sie helfen und starten dazu die Gesunde Welle. Ob Atemwegs- oder Herz-Kreislauf-Probleme, Einschränkungen des Bewegungsapparats, Schädigungen des Nervensystems oder Stoffwechselstörungen nach einer überstandenen Sars-CoV-2-Infektion, aber auch Stress, Ängste oder psychosomatische Erschöpfungszustände – die gesundheitlichen Folgen von Corona sind vielfältig, fast jeder ist davon betroffen. Die gute Nachricht: Jedem können die bayerischen Heilbäder und Kurorte dank ihres Know-hows helfen – für jedes Leiden haben sie das maßgeschneiderte Rehabilitationsprogramm.

Wo einst der Adel und Prominenz in schmucken Kurhallen mit Heilwasser wandelte oder Patienten sich nach schweren Erkrankungen im Rahmen einer Moor-Kur wieder erholten, steht auch heute noch Gesundheit und Wohlbefinden im Mittelpunkt der örtlichen Infrastruktur. In den zertifizierten bayerischen Kurorten und Heilbädern trifft Tradition auf Moderne, hier kommen natürliche, ortsgebundene Heilmittel im Wechsel mit schulmedizinischen Therapien zur Anwendung, hier ergänzt jahrelange Gesundheits-Expertise aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse aus dem Bereich Prävention und Rehabilitation.

Zu den ältesten Kurorten in Bayern zählen u.a. das Bayerische Staatsbad Bad Kissingen, Bad Alexanderbad, aber auch Bad Wörishofen. Die Anfänge ihres Kur- und Heilwesens gehen auf das 18. Jahrhundert zurück. Seit mehr als 250 Jahren wenden sie ihre ortsgebundenen Heilmittel ein – das bildet Kompetenz und schafft Vertrauen.

Schon über 125 Jahre trägt das Bayerische Staatsbad Bad Kissingen den streng zertifizierten Titel Bad, den es aufgrund seiner Heilquellen und der Naturmooranwendungen bis heute eindrucksvoll bestätigen konnte. Als modernes, mit medizinischer Technik bestens ausgestattetes Gesundheitszentrum bringt das Moorheilbad die Heilkraft seiner sieben Heilquellen für Bäder, Trinkkuren, in den Kneipptretbecken oder dem Gradierwerk zur Anwendung. Daneben bringt die ortstypische Heilbehandlung mit heißen Moorbädern und Sole vor allem Kurgästen mit rheumatischen Erkrankungen, Gelenkbeschwerden und Frauenleiden Linderung der Beschwerden. Diese erfolgt vorzugsweise im historischen Kurhausbad, in dem Massagen und Hydrotherapien das Angebot komplettieren.

Unter dem Slogan „Quelle meiner Kraft“ präsentiert sich Bad Alexandersbad im Fichtelgebirge, das bereits seit über 200 Jahren seine Gesundheitsexpertise im Kurwesen unter Beweis stellt. Mit seinem jungen Lebensstil- und Gesundheitscoachingprogramm, das aktuell viele unter der Pandemie Leidende anspricht, will das traditionsreiche Mineral- und Moorheilbad Wege aufzeigen, wie sich eine bewusstere und gesündere Ernährung in den Alltag integrieren lässt oder das Leben mit mehr Bewegung und Achtsamkeit gestalten lässt.

Sebastian Kneipp, der dieses Jahr seinen 200. Geburtstag gefeiert hätte, wusste es schon längst: Seine Therapie basiert auf fünf Säulen - die Mischung aus Phyto-, Hydro-, Bewegungs-, Ernährungs- und Ordnungstherapie hilft Patienten, ganzheitlich zu gesunden. Die Lehre des gelernten Pfarrers wendet auch heute noch der renommierte bayerische Kneippkurorte Bad Wörishofen mit Erfolg an. Eine Kneipp-Kur wird u.a. zur Nachsorge bei Atemwegserkrankungen, aber auch bei Stoffwechselstörungen sowie seelischen und körperlichen Erschöpfungszuständen empfohlen.

Die Frage, für welches Leiden oder für welches physisches oder psychisches Problem welcher Kurort in Bayern der am bestgeeignete ist, beantwortet der Gesundheitsfinder des Bayerischen Heilbäder-Verbands. Dazu einfach entsprechende Kriterien und Wünsche eingeben und sich im Anschluss den vorgeschlagenen „Gesundwerd-Ort“ und sein umfangreiches Kur- und Erholungsangebot näher anschauen.

www.gesundes-bayern.de

Übrigens: Der überwiegende Anteil der Kosten für medizinisch notwendige Therapien und Anwendungen wird von den Krankenkassen übernommen.