Starkes Signal für Arbeitsplätze
Frankfurter SPD-Fraktion begrüßt Milliardeninvestition von Sanofi
Die SPD-Fraktion im Frankfurter Römer begrüßt die Entscheidung des Pharmakonzerns Sanofi, rund zwei Milliarden Euro in eine neue Insulinproduktion im Industriepark Höchst zu investieren. Nach der Zustimmung der EU-Kommission zu den vorgesehenen staatlichen Unterstützungen könne damit eine der bedeutendsten Industrieinvestitionen der vergangenen Jahre in Frankfurt umgesetzt werden.
„Die Entscheidung für Frankfurt ist eine sehr gute Nachricht – für die Beschäftigten, für unsere Stadt und für eine verlässliche Versorgung mit lebenswichtigen Arzneimitteln“, erklärt Dijana Avdić-Çetiner, gesundheitspolitische und arbeitsmarktpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Römer. „Insulin ist für Millionen Menschen unverzichtbar. Dass künftig in Frankfurt in einer hochmodernen Anlage produziert wird, stärkt die Versorgungssicherheit. Gerade die vergangenen Jahre haben gezeigt, wie wichtig verlässliche Produktionskapazitäten für zentrale Arzneimittel in Deutschland und Europa sind.“
Stella Schulz-Nurtsch, wirtschaftspolitische und frauenpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Römer, sieht in der Entscheidung ein starkes wirtschaftspolitisches Signal: „Eine Investition von zwei Milliarden Euro in eine hochmoderne Produktionsanlage ist ein klares Bekenntnis zum Wirtschaftsstandort Frankfurt. Besonders begrüßen wir, dass hier ein bedeutender Industriestandort konsequent modernisiert und damit fit für die Zukunft gemacht wird. Moderne Pharmaindustrie schafft hochqualifizierte Arbeitsplätze und bietet gerade auch Frauen attraktive berufliche Perspektiven in naturwissenschaftlichen, technischen und anderen MINT-Berufen. Solche Zukunftsarbeitsplätze wollen wir in Frankfurt halten und weiter ausbauen.“
Dass Bund, Land Hessen und die Stadt Frankfurt gemeinsam die Voraussetzungen für die Investition geschaffen haben, begrüßt die SPD-Fraktion ausdrücklich. „Wenn die politischen Ebenen gemeinsam für einen starken Standort, sichere Arbeitsplätze und eine verlässliche Gesundheitsversorgung handeln, können wir viel erreichen“, so Avdić-Çetiner. „Diese Investition verbindet wirtschaftliche Stärke mit einem konkreten gesellschaftlichen Nutzen. Dass diese Zukunft nun in Frankfurt gestaltet wird, ist ein starkes Signal für unsere Stadt. Sanofi ist mit rund 6.500 Beschäftigten einer der größten Arbeitgeber unserer Stadt. Hinter dieser Investition stehen deshalb auch tausende Arbeitsplätze und Zukunftsperspektiven für die Menschen in Frankfurt und der Region. Der Industriepark Höchst steht für qualifizierte Beschäftigung, Ausbildung, Innovation und industrielle Wertschöpfung. Wir wollen, dass Frankfurt auch künftig ein Standort für moderne Industrie und gute Arbeit bleibt.“