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Letzte Aktualisierung: 22.11.2019

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Starker Sommer: Über 900.000 Übernachtungen im August in Frankfurt

von Ilse Romahn

(28.10.2019) Von Januar bis August konnten insgesamt 4.057.176 Übernachtungsgäste (+ 4,5 Prozent) gezählt werden, die 7.020.751 Übernachtungen (+ 5,3 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum) in Frankfurt am Main generierten und dem Tourismusstandort einen deutlichen Zuwachs bescherten.

Der Monat August erzielte mit 904.937 Übernachtungen (- 0,6 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum) resultierend aus 523.370 Übernachtungsgästen (- 2,9 Prozent) ein ähnlich starkes Ergebnis wie im letzten August. Die schwächer werdende IAA und dadurch bedingt weniger bereits im August anreisende Messeorganisatoren wirkten sich negativ auf das Ergebnis aus. Das macht deutlich, dass Frankfurt neben seiner starken Stellung als Geschäftsreisedestination besonders als Städtereiseziel weiter massiv an Bedeutung gewinnt. Insgesamt wächst der inländische Markt (+ 6,7 Prozent) stärker als der Auslandsmarkt (+ 3,5 Prozent).

Die durchschnittliche Verweildauer stieg in den ersten sieben Monaten von 1,72 leicht auf 1,73 Tage an. Die Bettenauslastung lag bei 49 Prozent, was einer Zimmerauslastung von etwa 67,5 Prozent entspricht. Die Bettenanzahl stieg von 54.200 auf 59.314 (+ 8,6 Prozent) und die der Beherbergungsbetriebe von 293 auf 308 (+ 15 Einrichtungen) an. Das Bettenangebot wächst damit aufgrund einer hohen Anzahl an Hoteleröffnungen aktuell stärker als die Anzahl der Übernachtungsgäste.

Interessant sind vor allem folgende Werte: 
Der größte ausländische Markt USA wuchs um 6,8 Prozent auf 455.881 Übernachtungen.

Auch die großen europäischen Auslandsmärkte lieferten starke Ergebnisse im Vergleich zum Vorjahreszeitraum: Spanien (+ 12,6 Prozent), Italien (+ 5,7 Prozent), Großbritannien (+ 2 Prozent) verlor trotz Wachstum seinen Platz als zweitgrößter Quellmarkt hinter den USA an China.

Wichtige Zukunftsmärkte zeigten weiterhin unterschiedliche Entwicklungen: Während die arabischen Golfstaaten (- 11,4 Prozent) weiter verloren, wuchsen Indien (+ 6,6 Prozent), Brasilien (+ 20,3 Prozent), Russland (+ 9,7 Prozent) und Polen (+ 24,7 Prozent) zeitgleich überdurchschnittlich.

Große Überseemärkte aus Asien wie China (- 1,6 Prozent) und Korea (- 4,9 Prozent) verzeichneten Verluste oder stagnierten wie Japan (+ 0,1 Prozent) auf hohem Niveau.

Insgesamt wies der südosteuropäische Markt die größte Wachstumsdynamik auf: Bulgarien (+ 19,6 Prozent), Kroatien (+ 36,7 Prozent) und die Ukraine (+ 56,9 Prozent). (ffm)