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Letzte Aktualisierung: 22.11.2019

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Standort für Behördenzentrum gefunden

Amt für Bau und Immobilien und Stadtschulamt erhalten neue Räume in der City West

von Ilse Romahn

(01.11.2019) Mit einem neuen Behördenzentrum sollen die Arbeitsbedingungen für die Mitarbeiter des Amtes für Bau und Immobilien (ABI) und des Stadtschulamtes deutlich verbessert werden.

Die beiden Ämter, die bisher auf fünf verschiedene Standorte verteilt sind, werden in einem bestehenden Gebäudekomplex in der Solmsstraße in der City West zusammengeführt. Dort wird die Stadt Frankfurt, vorbehaltlich der Zustimmung von Magistrat und Stadtverordnetenversammlung, rund 26.500 Quadratmeter Bürofläche für bis zu 1000 Beschäftigte anmieten. Die Liegenschaft kann voraussichtlich Sommer 2021 bezogen werden. „Wir nehmen damit unsere Verantwortung als Arbeitgeber wahr und erleichtern den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zweier wichtiger Ämter die Zusammenarbeit ganz erheblich“, erläutert Jan Schneider, Dezernent für Bau und Immobilien.

„Die Liegenschaft in der Solmsstraße entspricht sehr gut den Anforderungen der Ämter“, sagt Schneider. „Sie ist schnell verfügbar, innenstadtnah gelegen und nicht zuletzt durch die Nähe zum Westbahnhof gut an den öffentlichen Nahverkehr angebunden.“ Die Anmietung des in den 90er Jahren errichteten Gebäudekomplexes in Bockenheim sei außerdem eine für die Stadt sehr wirtschaftliche Lösung. „Wir können nun ein lang vorbereitetes Projekt zu einem guten Abschluss bringen“, erklärt Schneider.

Das im November 2017 gegründete Amt für Bau und Immobilien ist bisher auf drei Standorte in der Gerbermühlstraße (Sachsenhausen), in der Gutleutstraße (Bahnhofsviertel) und in der Berliner Straße (Innenstadt) verteilt. In dem neuen Gebäude sind künftig effizientere Abläufe möglich. Das Stadtschulamt nutzt derzeit zwei verschiedene Liegenschaften in der Seehofstraße und in der Mörfelder Landstraße in Sachsenhausen. Beide Ämter arbeiten eng bei der Gewährleistung einer bedarfsgerechten Schullandschaft zusammen. Die Schulgebäude sind ein großer und bedeutender Teil des städtischen Immobilienbestandes, dessen Pflege und Verwaltung über Jahre in der Kritik stand und einer der Auslöser für die Reform des städtischen Hochbau- und Liegenschaftsmanagements war. Eine Zusammenführung des Amts für Bau und Immobilien und des Stadtschulamts unter einem Dach soll die Zusammenarbeit erleichtern und weiter verbessern. Geplant ist, das Gebäude in der Solmsstraße für zunächst 20 Jahre zu mieten.

Der Vermieter plant, die Räume umzubauen, zu renovieren und energetisch zu modernisieren. Für die Mitarbeiter wird es die seit langem gewünschte Kantine geben. Außerhalb des Gebäudes befinden sich Grünflächen, die von den Beschäftigten während der Pausen genutzt werden können. Der Westbahnhof, der von mehreren S-Bahn- und Regionalverkehrslinien bedient wird, ist mit einem kurzen Fußweg erreichbar. Die Fahrzeit bis zum Hauptbahnhof beträgt nur wenige Minuten. Zudem ist das Behördenzentrum über die Linie 17 an das Straßenbahnnetz und über die Anschlussstelle Rebstock an die Autobahn angebunden. (ffm)