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Letzte Aktualisierung: 23.07.2021

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Standort des Feldbahnmuseums gesichert

Erbpachtvertrag auf den Weg gebracht

von Ilse Romahn

(12.07.2021) Der Magistrat hat dem Abschluss eines Erbbaurechtsvertrages mit dem Verein Frankfurter Feldbahnmuseum Dampfbahn Rhein-Main zum Betrieb eines Feldbahnmuseums mit Hallenaufbauten und Gleisanlagen auf dem Rebstockgelände zugestimmt.

„Das Feldbahnmuseum ist eine Institution in Frankfurt und leistet in der Vermittlung der Geschichte der Feldbahn wertvolle Arbeit. Dem kulturellen Wert des äußerst beliebten Ausflugziels im Frankfurter Westen soll mit diesem Beschluss Ausdruck verliehen werden“, zeigt sich Ina Hartwig, Dezernentin für Kultur und Wissenschaft, glücklich, dem Feldbahnmuseum eine langfristige Perspektive für seine Tätigkeit auf seinem bisherigen Gelände geben zu können. Das Feldbahnmuseum wird durch das Kulturamt Frankfurt institutionell gefördert – der Zuschuss beträgt zurzeit 14.500 Euro jährlich.

Das Feldbahnmuseum besteht seit den 1970er Jahren und befindet sich seit 1985 am jetzigen Standort. Derzeit hat der Betreiberverein die Grundstücke gepachtet. Mit der nun durch den Magistrat beschlossenen Vorlage zur Vergabe eines Erbbaurechts über 60 Jahre soll der Bestand der Hallen gesichert und dem Verein finanzielle Spielräume zur Erweiterung eröffnet werden. Das Feldbahnmuseum ist ein ausschließlich von Vereinsmitgliedern ehrenamtlich betriebener Ausstellungsort, der einen wichtigen Platz in der Frankfurter Museumslandschaft inne hat. Es trug sich bis jetzt weitestgehend selbständig. Neben der Präsentation und Instandhaltung der Museumsexponate bietet es durch seinen regelmäßigen Fahrbetrieb historischer Feldbahnen ein besonderes Erlebnis. Rund 12.000 Besucherinnen und Besucher kommen jährlich in den Genuss, im Rahmen von Führungen und Fahrten die Geschichte der Feldbahn, des schmalspurigen schienengebundenen Transportsystems, anschaulich vermittelt zu bekommen.

Geplant ist künftig eine Erweiterung der Hallenfläche zur geschützten Unterbringung aller Exponate, Einrichtung moderner und bedarfsgerechter Sanitär- und Gastronomieanlagen und die Erweiterung von Parkflächen. Die Stadtverordnetenversammlung muss dem Abschluss des Vertrags noch zustimmen. (ffm)