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Städel KI-Festival

Künstliche Intelligenz verändert unsere Gesellschaft und unseren Alltag tiefgreifend. Sie beeinflusst, wie wir kommunizieren, lernen, arbeiten und zunehmend auch, wie wir Kunst erleben. Mit dem großen STÄDEL KI FESTIVAL „Imagining Futures in Noisy Times“ lädt das Städel Museum am Freitag und Samstag, 4. und 5. September, dazu ein, an der Schnittstelle von Kunst, Technologie und gesellschaftlichem Miteinander Ideen für das Museum der Zukunft zu entwickeln.

Mit Vorträgen und Talks sowie Workshops und Führungen schafft das zweitägige Programm einen offenen Raum für Austausch, Reflexion und Begegnung. Inmitten der Städel Sammlung aus über 700 Jahren Kunst diskutieren Teilnehmer und Experten aus Kultur, Wissenschaft, Technologie und Medien über zentrale Zukunftsfragen: Wie wandelt sich die Rolle des Museums im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz? Wie verändert KI den Zugang zu Kunst und zu Wissen? Und wie prägt KI unser Miteinander?

Das Städel Museum versteht das Städel die KI-Transformation als gesellschaftliche Aufgabe, die aktiv und verantwortungsvoll gestaltet werden muss. Moderiert von Michel Abdollahi und Laura Cazés, erwartet das Publikum auf zwei Bühnen ein vielfältiges Programm. Zu den Highlights zählen die Keynote „Zukunft gestalten: Warum KI ins Museum gehört“ von Björn Ommer, ein Gespräch zwischen Ijoma Mangold und Claudia Paganini zu der Frage „Wie sprechen wir über KI?“ sowie der Impuls „Die Kunst des Zuhörens im digitalen Zeitalter“ von Bernhard Pörksen. Spannende Paneldiskussionen mit namhaften Gästen wie Ingo Dachwitz, Melina Hoischen, Gitta Kutyniok, Constanze Kurz, Christian Uhle und Wolfgang M. Schmitt widmen sich unter anderem den Themen Lernen und Bildung, Verantwortung und Vertrauen, sowie Authentizität auf Social Media und Begegnungen im KI-Zeitalter.

Das Festivalprogramm umfasst darüber hinaus die KI-Performance „CHATBOT CHALLENGE“ von Interrobang sowie einen Workshop zum Museum der Zukunft mit The Future:Project. In weiteren, kreativen Workshops können Teilnehmer unter anderem historische Fotografien mithilfe von KI neu erleben, einen KI-gestützten Museumsguide entwickeln oder erkunden, wie eine KI Kunstwerke nach Stimmungen bewertet. An zahlreichen Stationen in der Städel Sammlung können die Besucher neue Technologien selbst ausprobieren: Bei „REALTALK 1864“ führt eine immersive Anwendung in die Frankfurter Judengasse des Jahres 1864, mit Smart Glasses lässt sich die Städel Sammlung neu erkunden, während das Game „MANIFESTO“ spielerisch dazu einlädt, aus Zitaten und Statements über Kunst ein eigenes Manifest zu entwickeln. Weitere Stationen machen digitale Angebote des Städel Museums und innovative KI-Projekte von Partnern aus Frankfurt und der Region erlebbar. Ergänzt wird das Programm durch thematische Führungen durch die Städel Sammlung, die historische Perspektiven auf Fragen nach Mensch und Maschine, die Zukunft der Bilder sowie Originalität und Kopie eröffnen. An beiden Abenden lädt das Festival zum Ausklang und Networking ein: am Freitag zum entspannten Hangout, am Samstag zur abschließenden After-Party mit DJ-Set und Drinks. 

Das 2-Tagesticket zum Vorteilspreis für beide Festivaltage sowie reguläre und ermäßigte Tickets für die einzelnen Festivaltage sind online verfügbar. 

www.staedel.de