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Letzte Aktualisierung: 15.10.2021

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Stadtschülerrat trifft sich in der Paulskirche

von Ilse Romahn

(07.10.2021) Lange war aufgrund der Corona-Pandemie der Vorsitz des "StadtschülerInnenrates" (SSR) vakant. Am Mittwoch, 6. Oktober, hat sich dieser zur konstituierenden Sitzung in der Paulskirche getroffen, um einen neuen Vorstand zu wählen. Es handelte sich um das erste Treffen des Gremiums an diesem Ort.

Oberbürgermeister Peter Feldmann mit dem neu gewählten Vorstand sowie den weiteren Mitgliedern: Vorsitzender Hannes Kaulfersch (1. Reihe, 3. v. l.), erster Stellvertreter Harrison Krampe (1. Reihe, 4. v. r.) und zweite Stellvertreterin Nila Minneker (1. Reihe, 3. v. r.)
Foto: Stadt Frankfurt am Main, Foto: Max Scharffetter
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Zum neuen Vorsitzenden wurde Hannes Kaulfersch, SSR-Delegierter der Wöhlerschule, gewählt. „Nach eineinhalb Jahren ohne gewählten Vorsitz ist es nun wichtig, von der provisorischen Arbeit wieder in feste Strukturen zu kommen“, sagte Kaulfersch nach seiner Wahl. Zuerst wolle sich der SSR der Antidiskrimmininierungsarbeit in allen Bereichen widmen, so der neue Vorsitzende. „Außerdem ist das Jugendparlament auf der Zielgerade, das müssen wir weiter vorantreiben.“ Auch insgesamt wolle sich der SSR intensiver an der Arbeit der städtischen Fachausschüsse beteiligen. 
 
Der Oberbürgermeister stellte in seiner Ansprache eine Verbindung zwischen der Paulskirche als Wiege der deutschen Demokratie und dem Wirken des SSR her. Dieses erschöpfe sich nicht in der bildungspolitischen Zielstellung, möglichst gute Rahmenbedingungen für die Frankfurter Schülerinnen und Schüler zu erzielen, sondern auch für mehr demokratische Teilhabe junger Menschen zu kämpfen. Dabei lobte Feldmann das nahezu vollständig fertig gestellte Konzept eines Jugendparlamentes. „Ihr treibt Politik voran. Das ist wunderbar und dafür gebührt euch mein großer Dank“, sagte der Oberbürgermeister.
 
Mit diesem Engagement leisteten die Schülervertreter einen wichtigen Beitrag gegen Politikverdrossenheit, betonte das Stadtoberhaupt. Zwar seien einige Fragen wie Rederechte in anderen Gremien noch offen, aber das „durchdachte und sehr detaillierte Konzept“ sei auf einem guten Weg. „Wir stehen hier Seite an Seite“, betonte Feldmann und sicherte dem SSR seine weitere Unterstützung zu.

Weitere Informationen zur Arbeit des SSR gibt es im Internet unter ssr-frankfurt.de. (ffm)