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Letzte Aktualisierung: 03.06.2020

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Stadträtin Weber stellt Mund-Nasen-Schutz-Masken für Moscheegemeinden bereit

Eine Geste der Verbundenheit in Frankfurt

von Ilse Romahn

(11.05.2020) Besuch beim Muezzin-Ruf der AbuBakr-Moschee: Integrationsdezernentin Sylvia Weber unterstützt die Frankfurter Moscheegemeinden bei der Wiederaufnahme des Gemeindelebens.

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Foto: Stadt Frankfurt / Bernd Kammerer
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„Der Fastenmonat Ramadan steht in diesem Jahr unter Einschränkungen, die auch schon die christlichen Osterfeste betroffen haben. In dieser schwierigen Zeit, getrennt von Gemeindemitgliedern, Familie und Freunden, ist für die muslimische Bevölkerung unserer Stadt der Gebetsruf ein trostspendendes Symbol“, sagte Integrationsdezernentin Sylvia Weber bei einem Besuch der AbuBakr-Moschee am 8. Mai.

„Ich habe mich sehr gefreut, diesen Anlass heute bei der AbuBakr-Moschee würdigen zu können. Mit den Frankfurter Religionsgemeinschaften freue ich mich außerdem sehr, dass ab diesem Freitag wieder erste Treffen in den Gemeinde- und Gotteshäusern möglich sind, wenn auch mit Auflagen zu Sicherheitsabständen und Hygiene. Zur Unterstützung des Gemeindelebens habe ich daher 5000 Mund-Nasen-Schutz-Masken zur Verfügung gestellt, die von den Gemeinden über das AmkA bezogen werden können. Allen Frankfurterinnen und Frankfurtern muslimischen Glaubens wünsche ich weiterhin: Ramadan Kareem!“, sagte Weber.

Der Geschäftsführer der Moscheegemeinde Abu Bakr Mohamed Seddadi zeigte sich glücklich darüber, dass das Gemeindeleben nun wieder langsam aufgenommen werden kann: „Wir freuen uns sehr, wieder gemeinsam beten zu können, wenn auch unter großen Einschränkungen. Wir haben ein strenges Hygienekonzept entwickelt, um den Gesundheitsschutz und die Hygieneregeln bestmöglich zu gewährleisten. Wir danken der Stadt Frankfurt und unserer Integrationsdezernentin Frau Weber für die große Unterstützung in den letzten Wochen, die uns mit ihrem Besuch auch noch einmal Zuversicht und Stärke gegeben hat.“ (ffm)