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Letzte Aktualisierung: 18.06.2021

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Stadt sichert Feldbahnmuseum am Rebstock

Stadtrat Schneider bringt Erbbaurecht für beliebte Einrichtung auf den Weg

von Ilse Romahn

(07.06.2021) Das Frankfurter Feldbahnmuseum kann am heutigen Standort am Rebstock bleiben. Mit der Vergabe eines Erbbaurechts für ein rund 10.000 Quadratmeter großes Grundstück beabsichtigt die Stadt Frankfurt am Main zudem, dem Verein Frankfurter Feldbahnmuseum den Ausbau des Geländes zu ermöglichen. Eine entsprechende Vorlage hat Jan Schneider, Dezernent für Bau und Immobilien, am Freitag, 4. Juni, in den Geschäftsgang gegeben.

Stadtrat Jan Schneider und Rüdiger Fach, Vorsitzender des Vereins Frankfurter Feldbahnmuseum, vor der Fahrzeughalle im Feldbahnmuseum
Foto: Stadt Frankfurt / Thorston Burgholz
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Das Frankfurter Feldbahnmuseum kann am heutigen Standort am Rebstock bleiben. Mit der Vergabe eines Erbbaurechts für ein rund 10.000 Quadratmeter großes Grundstück beabsichtigt die Stadt Frankfurt am Main zudem, dem Verein Frankfurter Feldbahnmuseum den Ausbau des Geländes zu ermöglichen. Eine entsprechende Vorlage hat Jan Schneider, Dezernent für Bau und Immobilien, am Freitag, 4. Juni, in den Geschäftsgang gegeben. „Damit gewährleisten wir, dass die beliebte Einrichtung weiterhin am heutigen Standort bleiben kann, wenn in unmittelbarer Nachbarschaft ein Wohngebiet entsteht“, sagte Schneider bei einem Ortstermin. „Die Feldbahnzüge werden auch künftig als Attraktion für Familien und Technikbegeisterte durch den Rebstockpark dampfen.“ Magistrat und Stadtverordnetenversammlung müssen noch zustimmen.

Das 1975 gegründete Feldbahnmuseum hat rund 10.000 Besucherinnen und Besucher pro Jahr und einen festen Platz in der Frankfurter Museumslandschaft. Seit 1987 hat der Verein das Gelände an der Straße Am Römerhof von der Stadt gemietet. An den Betriebstagen fahren die Züge auf zwei Streckenästen quer durch den Rebstockpark. Mit dem vom Amt für Bau und Immobilien vorbereiteten Erbbaurechtsvertrag sichert die Stadt Frankfurt den langfristigen Bestand des Museums und ermöglicht Investitionen in die Erweiterung. „Wir wollen unser Museum weiter ausbauen und entwickeln“, erläutert Rüdiger Fach, der Vorsitzende des Vereins Frankfurter Feldbahnmuseum. „Die Besucherzahlen steigen und wir müssen auf die Erwartungen unserer Gäste reagieren.“ Unter anderem sollen Räume für ein kleines Café sowie weitere Unterstellmöglichkeiten für die Fahrzeuge geschaffen werden, die in den vergangenen Jahren unter großem Einsatz aus vielen Ländern der Welt nach Frankfurt gebracht wurden.

Wegen der Corona-Pandemie war das Museum in den vergangenen Monaten geschlossen. Nach den Sommerferien sollen die Züge wieder fahren. „Wir planen, am ersten Septemberwochenende Besucherinnen und Besucher zu empfangen“, kündigt Fach an. Baudezernent Schneider wünscht viel Erfolg für den Neustart: „In dem Museum wird mit viel Liebe zum Detail und großem ehrenamtlichen Engagement die Geschichte der Feldbahnen gepflegt. Es ist eine echte Besonderheit in Frankfurt.“

Ein Video mit Eindrücken aus dem Feldbahnmuseum kann auf Facebook unter http://www.facebook.de/bauenfuerfrankfurt und auf Instagram unter http://www.instagram.com/bauenfuerfrankfurt abgerufen werden. (ffm)