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Letzte Aktualisierung: 09.12.2019

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Stadt setzt weiter auf Rotmarkierung

Erstes Stück des Radfahrstreifens auf der Kurt-Schumacher-Straße fertig

von Ilse Romahn

(29.11.2019) Die Stadt Frankfurt am Main arbeitet weiter mit Tempo daran, die Bedingungen für den Radverkehr zu verbessern. In bester Innenstadtlage ist nun ein Teilstück des Radfahrstreifens auf der Kurt-Schumacher-Straße rot markiert.

Rotmarkierung des Radfahrstreifens auf der Kurt-Schumacher-Straße
Foto: Stadt Frankfurt / ASE Frankfurt
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Radfahrende kommen nun durchgängig über rotmarkierte Wege von der Schönen Aussicht vorbei am Börneplatz bis zur Battonnstraße. „Wir haben mit dem Beschluss zum Radentscheid zugesichert, als ersten Schritt auf Hauptverkehrsstraßen die Markierungen so zu ändern, dass der Radverkehr davon profitiert. Wie versprochen legen wir nun nach“, sagt Verkehrsdezernent Klaus Oesterling.

Das ausführende Amt für Straßenbau und Erschließung (ASE) arbeitet sich auf der Kurt-Schumacher- und Konrad-Adenauer-Straße zunächst in nördliche Richtung bis zum Friedberger Tor vor. Geschafft ist der rund 320 Meter lange Abschnitt von Schöne Aussicht bis Battonnstraße. Auf einer Fläche von rund 600 Quadratmetern wurde rote Farbe aufgetragen, die Kosten liegen bei 13.000 Euro. Rotmarkierungen sind relativ teuer, da diese nicht maschinell, sondern händisch auf die Fahrbahn gestrichen werden müssen. Das ASE hat zudem zwischen Brückhofstraße und Börneplatz eine der zwei Fahrspuren in eine reine Busspur markiert, stadteinwärts gibt es somit nur noch eine Fahrspur für Kraftfahrzeuge.

Um die rote Farbe auftragen zu können, muss die Witterung mitspielen – was im Winter nicht so leicht ist. Sollte es nicht allzu kalt werden und trocken bleiben, markiert das ASE im Januar oder Februar 2020 als nächstes den Kreuzungsbereich von Battonnstraße/Kurt-Schumacher-Straße und arbeitet sich sukzessive gen Norden bis zum Friedberger Tor vor. „Den Radstreifen werden wir in dem Abschnitt zusätzlich baulich absichern, sofern keine zwingenden Gründe dagegensprechen“, sagt Oesterling. Am Friedberger Tor angekommen, markiert das ASE auf der Konrad-Adenauer-Straße und ab Höhe Konstablerwache auf der Kurt-Schumacher-Straße den Radfahrstreifen auf der Gegenrichtung. Dabei fällt ebenfalls eine Fahrspur zugunsten des Radfahrstreifens weg. (ffm)