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Staatskanzlei prüft Förderung

Resilienz und Transformation für den Standort Hessen

Bei einem gemeinsamen Besuch der Firma Bruker in Hanau tauschten sich der Chef der Hessischen Staatskanzlei, Benedikt Kuhn, Stadträtin Isabelle Hemsley sowie der Landtagsabgeordnete Heiko Kasseckert mit Vertretern von der Fa. Bruker und der Isabellenhütte Dillenburg aus. Der Termin knüpfte an einen vorherigen Besuch von Hemsley und Kasseckert an.

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Beim Besuch der Firma Bruker v.l.n.r.: Tassilo Börner, Heiko Kasseckert, Felix Heusler, Isabelle Hemsley, Benedikt Kuhn und Stefan Lang
Foto: CDU Hessen

Heiko Kasseckert, Mitglied des Ausschusses für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen sowie Mitglied der Enquete-Kommission „Mobilität der Zukunft in Hessen 2030“  hatte den Chef der Staatskanzlei nach Hanau eingeladen. Beide nahmen den Faden auf, nachdem das Unternehmen auf die zunehmenden Unsicherheiten und Abhängigkeiten auf dem Weltmarkt hingewiesen hatte. Bruker ist einer der führenden Hersteller und Entwickler von Hochleistungs-Supraleiter Drahtprodukten und fertigt hochleistungsfähige Leitungen aus Niob-Titan, die vor allem in der Magnetresonanztomographie eingesetzt werden. Weltweit enthalten nahezu alle MRT Geräte Supraleiter aus Hanau. 

Im Mittelpunkt des Austauschs standen Resilienz und Transformation. Ziel ist es, die Abhängigkeit von Lieferanten aus China und den USA zu reduzieren. Geprüft wird der Aufbau einer eigenen Rohstoffaufbereitung bei der Isabellenhütte in Dillenburg zur Belieferung von Bruker. Damit sollen Standortsicherung in Hessen, der Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit und eine robuste Lieferkette erreicht werden. Die Hessische Staatskanzlei sagte eine Prüfung möglicher Förderungen für das Vorhaben zu, da es genau in die wirtschaftspolitische Strategie des Standortes Hessen passt.