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Letzte Aktualisierung: 21.11.2019

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Stück für Stück nimmt die neue Lahmeyerbrücke Gestalt an

von Ilse Romahn

(01.11.2019) Kein Wind weht, dazu strahlend blauer Himmel: Das Amt für Straßenbau und Erschließung (ASE) hat am Donnerstag, 31. Oktober, unter besten Bedingungen ein großes Bauteil für die neue Lahmeyerbrücke eingehoben.

Einbau der Lahmeyerbrücke
Foto: Stadt Frankfurt
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 Das rund 25 Meter lange und 32 Tonnen schwere Stück aus Stahl ist Teil des neuen Brückenüberbaus. Behutsam setzte ein Spezialunternehmen den großen Brocken mit Hilfe eines mobilen Schwerlastkrans an den rechten Platz.

Eine Stahlfirma hatte das Bauteil zuvor in Magdeburg gefertigt, ein Schwerlaster transportierte es in aller Frühe nach Frankfurt am Main. Ein weiteres Teil für den Brückenüberbau – mit einer Länge von 38 Metern und 55 Tonnen Gewicht noch etwas größer – wird in der Nacht von Sonntag auf Montag angeliefert und eingehoben. Sollte das Wetter in der Nacht ungünstig sein, muss der Einhub gegebenenfalls kurzfristig um einen Tag verschoben werden. Einschränkungen sind für Anwohner nicht zu erwarten, denn die alte Lahmeyerbrücke kann weiter genutzt werden, um über die Bahngleise von der Nord- auf die Südseite zu kommen. Nur während des Einhubs darf niemand über die Brücke. Unterhalb dürfen in dem Zeitfenster keine Züge fahren. „Im Dezember bauen wir drei weitere Teile des Überbaus ein. Dann nimmt die neue Lahmeyerbrücke schon richtig Gestalt an“, sagt die Leiterin des ASE, Michaela Kraft.

Die Stadt arbeitet seit Frühjahr dieses Jahres an einer Ersatzbrücke für die marode Lahmeyerbrücke. Bis zum Ende des Sommers 2020 ist die neue Brücke nach derzeitiger Planung fertig und steht der Öffentlichkeit zur Verfügung. Die alte Lahmeyerbrücke wird im Anschluss abgerissen. (ffm)