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Städtischer Neujahrsempfang für Bad Sodener Neubürger und Alt-Eingesessene

Vieles war beim diesjährigen Neujahrsempfang wie es in Bad Soden am Taunus seit langem gute Tradition ist – einiges jedoch war ganz anders, als in den Jahren zuvor.

Nachdem Bürgermeister Norbert Altenkamp seit der Bundestagswahl nicht mehr Bad Sodens Stadtoberhaupt, sondern Mitglied des Deutschen Bundestages ist, übernahm Stadtrat Toni Ohlenschläger gemeinsam mit Stadtverordnetenvorsteher Helmut Witt am vergangenen Samstagvormittag die Begrüßung der rund 850 Gäste, darunter – wie in jedem Jahr – auch viele Neubürger. Inzwischen sind mehr als 100 Nationen in Bad Soden am Taunus zu Hause und machen fast 20 Prozent der Gesamteinwohner aus. In seiner Neujahrsansprache lobte Toni Ohlenschläger, der für den erkrankten Ersten Stadtrat Karl Thumser eingesprungen war, vor allem das bürgerschaftliche und ehrenamtliche Engagement der Bad Sodener, das in vielen Bereichen des Zusammenlebens für ein überaus gutes Miteinander sorgt. Auch unter dem neuen Bürgermeister, der am kommenden Sonntag gewählt wird, so ist sich Ohlenschläger sicher, wird sich der faire Umgang innerhalb der Bürgerschaft und in den politischen Gremien fortsetzen.

Besonderen Dank sprach Ohlenschläger den Bürgern in Altenhain und Neuenhain aus, die mit Geduld die notwendigen Baumaßnahmen und die damit verbundenen Einschränkungen in der Verkehrsführung mitgetragen haben. Auch bei der anstehenden Sanierung des Parkhauses am Bahnhof und der geplanten Gewerbeansiedlung auf dem Bebauungsplan-Gebiet Sinai II und III warb Ohlenschläger für die Unterstützung der Bürger. Für die musikalische Gestaltung des Rahmenprogramms sorgte der Männergesangsverein Apollo aus Neuenhain, der vor allem durch seine Liedauswahl für echte Gänsehautmomente unter den Zuschauern sorgte. Zum Abschluss des offiziellen Teils sangen die Sternsinger der katholischen Kirchengemeinde St. Marien und St. Katharina ihr Segenslied und baten um eine Geldspende für ein Kinderhilfsprojekt in Indien.