Das Online-Gesellschaftsmagazin aus Frankfurt am Main

Letzte Aktualisierung: 16.04.2021

Werbung
Werbung

Städtische Betriebshöfe können umziehen

von Ilse Romahn

(02.03.2021) Zum März übergibt die KEG Konversions-Grundstücksentwicklungsgesellschaft mbH (KEG) die neuen Betriebshöfe an der Palleskestraße in Frankfurt-Höchst an das Grünflächenamt (GFA) und das Amt für Straßenbau und Erschließung (ASE) der Stadt Frankfurt am Main.

Betriebshof Paleskestraße
Foto: BSMF
***

Der erste Bauabschnitt der Neuentwicklung auf dem Areal der ehemaligen Breuerwerke ist damit abgeschlossen. Die Voraussetzungen für einen Umzug der Ämter sind geschaffen.

„Die Neustrukturierung im Bereich Palleskestrasse und Breuerwiesenstrasse ist ein schönes Beispiel dafür, wie Wohnen, Bildung und Daseinsvorsorge im urbanen Kontext entwickelt werden können“, erläutert Mike Josef, Planungsdezernent und Vorsitzender des Aufsichtsrates der KEG.

Der neue Standort der Betriebshöfe befindet sich auf einem Teilgrundstück der ehemaligen Breuerwerke und grenzt südlich an die IGS West an. Auf einer Gesamtfläche von rund 6.300 m² stehen den Ämtern dort deutlich mehr Nutzungsflächen und eine zeitgemäße, moderne Ausstattung mit Werks- und Funktionsgebäuden, Sozial- und Büroräumen zur Verfügung. Die Anordnung der baulich zusammenhängenden Gebäude bildet jeweils eine Hofsituation, durch welche ein größtmöglicher Teil der Grundstücke als kompakte Lager- und Rangierfläche erhalten bleibt. Für Nutzfahrzeuge, Pkws und Fahrräder ist so genügend Platz vorhanden.

Versorgung durch energieeffizientes Nahwärmenetz
Errichtet sind die Gebäude der Stadt Frankfurt in Passivhausbauweise und erfüllen höchste energetische Ansprüche. Für die energetische Versorgung wurde das Gelände inklusive des angrenzenden Teilstücks der Palleskestraße komplett neu erschlossen. Umgesetzt wurde ein Nahwärmekonzept mit Blockheizkraftwerk (BHKW) und Nutzung regenerativer Energien. Es versorgt die neuen Betriebshöfe der städtischen Ämter, den sich östlich anschließenden zukünftigen Betriebshof der FES sowie die benachbarte Höchster Porzellanmanufaktur mit Wärme und Strom. Klaus-Peter Kemper, Geschäftsführer der KEG, weist darauf hin, dass die Nahwärmeversorgung am Standort nicht nur energetisch die beste Lösung darstellt: „Die geringen Energiekosten kommen den Ämtern auch wirtschaftlich zugute“. Die neuen Betriebshöfe sind über eine eigene Zufahrt erschlossen. Sie führt hinter dem ALDI-Supermarkt entlang der Bahngleise und entlastet dadurch die Verkehrssituation an der Palleskestrasse.

www.bsmf.de