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Letzte Aktualisierung: 27.02.2021

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Sportvereine sind verlässliche Partner, auch bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie

Stadtrat Frank fordert: ‚Vereinssport wie Schulsport behandeln!‘

von Ilse Romahn

(17.02.2021) „Opas Sportverein ist tot!“ Dieser Slogan aus den 90er Jahren hat noch nie gestimmt, und heute schon gar nicht mehr. Denn die Sportvereine passen sich gesellschaftlichen Veränderungen schneller an, als viele es für möglich halten. Die Frankfurter Sportvereine haben dies in den letzten Monaten eindrucksvoll gezeigt.

Sportdezernent Markus Frank sagt: „Ich bin immer wieder aufs Neue überrascht von der Kreativität und dem Erfindungsreichtum der Vereine. Während die einen vor Weihnachten Päckchen für die Vereinsmitglieder zusammengestellt und ausgetragen haben, haben andere eine breite Palette an Online-Sportangeboten auf ihre Internetseite gestellt.“

Immer häufiger verabreden sich Vereinsmitglieder zum gemeinsamen Vereinstraining – online und zu Hause, und doch kann nichts die Gemeinschaft im Verein ersetzen. Vor allem Kinder und Jugendliche, aber auch die Älteren sehnen sich danach, wieder „live und in Farbe“ im Verein üben und trainieren zu können. Deshalb unterstützt Sportdezernent Frank die Landesregierung in ihren Bemühungen, den Vereinssport behutsam, verantwortungsvoll und zugleich zügig wieder zu öffnen. „Wir haben vorgeschlagen, den Vereinssport wie den Schulsport zu behandeln. Spätestens mit der Aufnahme des Regelbetriebes in den Schulen soll auch der Vereinssport ermöglicht werden, natürlich unter den dann geltenden Hygienevorschriften. Es kann nicht sein, dass Schülerinnen und Schüler vormittags im Klassenverbund ins Schwimmbad gehen können, ihnen aber nachmittags in ihren festen Trainingsgruppen im Verein der Zugang ins Bad verwehrt wird“, sagt der Sportdezernent. (ffm)