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Letzte Aktualisierung: 07.04.2020

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Spieler reisen zurück in die Heimat

Bei den Fraport Skyliners steht der Spielbetrieb still

von Norbert Dörholt

(26.03.2020) Die Aussetzung des Spielbetriebs in der easyCredit Basketball Bundesliga sowie die zunehmende Ausbreitung des Corona Virus stellen nicht nur für die Fraport Skyliners, sondern für alle Beteiligten im Sportgeschehen eine wachsende Herausforderung dar. Aufgrund der kompletten Einstellung des Spiel- und Trainingsbetriebs und weil weiterhin weder Promotions- noch Schulbesuche oder ähnliches durchgeführt werden können, sind die meisten Spieler mittlerweile zu ihren Familien zurückgekehrt.

Foto: Fraport Skyliners
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Matthew Mobley, Joe Rahon, Matthew McQuaid, Shaquille Hines und Tez Robertson sind in die USA geflogen und die meisten deutschen Spieler befinden sich aktuell ebenfalls bei ihren Familien. Wie es in der easyCredit BBL weitergehen soll, ist aktuell noch immer unklar. Am Mittwoch, 25.3., wurde darüber in einer zweiten Tagung mit Liga- und Clubverantwortlichen diskutiert.

Gunnar Wöbke, der geschäftsführende Gesellschafter, kommentierte die derzeitige Situation so: „Im Moment wird weder trainiert noch gespielt. Deswegen haben wir unseren Spielern bis auf Weiteres freigestellt, wo sie sich aufhalten. Bis auf Lamont Jones sind mittlerweile alle ausländischen Jungs zu ihren Familien in die USA geflogen. Wir haben mit ihnen vereinbart, dass sie innerhalb von 48 Stunden wieder hier in Frankfurt sein müssen, wenn wir sie brauchen, weil zum Beispiel der Trainings- und Spielbetrieb wieder aufgenommen wird. Natürlich haben auch sie erhebliche Ängste und Zukunftssorgen wie wir alle. Es zeigt die Loyalität zu unserer Basketballfamilie und den tollen Charakter dieser Jungs, dass sie nicht sang- und klanglos abgereist sind, sondern mit uns geMAINsam Wege gesucht und gefunden haben, diese schwere, existenzbedrohende Situation zu meistern. Dafür sind wir ihnen sehr dankbar.“

Und Sebastian Gleim, der Headcoach der Faport Skyliners, sagte: „Wir haben in den letzten Tagen in unserem Basketballleben eine Vollbremsung erlebt. Nun steht uns allen eine extrem ungewohnte Situation bevor. Unsere Spieler müssen sich, ihr Umfeld und ihre Familien schützen. Deswegen haben die Rückreisen absolute Priorität in ihrem Leben und wir wünschen allen alles Gute für diese Zeit. Die Fraport Skyliners möchten sich an dieser Stelle ausdrücklich für die Loyalität und das Vertrauen, insbesondere unserer ausländischen Spieler, in dieser undurchsichtigen Zeit bedanken, die trotz der unklaren Umstände in Frankfurt geblieben sind, bis vor wenigen Tagen in einer geMAINsamen Absprache die weitere Vorgehensweise besprochen wurde.“