Sossenheimer Musiksommer litt nur etwas unter der Hitze
Die Party-Band „Too Young To Rust“ heizte den Kirchberg zusätzlich auf
Foto: Manfred Krüger
Seit dem 4. September 1999 belebt der Kufö alljährlich den Sossenheimer Kirchberg. Inzwischen ist der „Sossenheimer Musiksommer“ aus Sossenheim nicht mehr wegzudenken. Bei Temperaturen bis zu 37° mussten die rund 70 Helfer schweißtreibende Arbeit leisten, um auf dem Kirchberg die Bühne aufzubauen, Tische und Bänke aufzustellen sowie die Versorgung mit Speis und Trank sicherzustellen. Der Vorsitzende des Kufö, Franz Kissel, lobte deshalb die geleistete Arbeit „seiner“ Helfer ganz besonders.
Die Party-Band „Too Young To Rust“ begann zehn Minuten früher als eigentlich vorgesehen mit ihrem Musikprogramm. Bandleader Paul Lux begrüßte die Besucher auf dem Kirchberg, „wir kommen aus Schwalbach, einem Vorort von Sossenheim und freuen uns heute hier spielen zu dürfen“. Dafür gab es den ersten Applaus. Kufö-Vorsitzender Franz Kissel griff in seiner kurzen Begrüßung diese Worte auf und sagte, „schön, dass wir heute mit ‚Too Young To Rust‘ eine ‚Vorortband‘ zu Gast haben“. Mit einer tollen Musikauswahl, von Oldie bis Rock, von Neue Deutsche Welle bis Aktuelles von den Sportfreunden und den Toten Hosen, von Jive bis Après-Ski-Hits, begeisterte die Band Jung und Junggebliebene.
Vermutlich aufgrund der großen Hitze füllte sich der Kirchberg diesmal etwas langsamer. Das am meisten gefragte Getränk war zunächst Wasser, oft mit Apfelwein „gespritzt“. Der Kirchberg füllte sich zusehends, die Temperatur sank leicht. Der Apfelweinanteil in den Gläsern wurde größer. Auch die „Bierinsel“ war jetzt mehr frequentiert sowie auch der Weinstand und „Reginas Cocktailbar“. Hier gab es ganz tolle Cocktails wie Caipirinha, Aperol-Spritz oder Hugo.
Besonders „heiß“ und schweißtreibend war diesmal die Arbeit am Grill. Die Bratwürste wurden alle verkauft und der Kartoffelsalat war gerne gefragt. So auch der neu im Angebot sich befindende „Spundekäs“ und ebenso die Frikadellen.
Kurz nach 21 Uhr ging ein wohltuender Wind über den Kirchberg. Dieser war jetzt voll besetzt. Die Tanzfläche füllte sich und bei Liedern wie „Marmorstein und Eisen bricht“ oder „Atemlos“ sangen die Besucher lauthals mit. „Über 7 Brücken“ und „Hulapalu“ fehlten auch nicht und so gab es stehenden Applaus für die Band. Das ging nahtlos über in „Another Brick in the Wall“ von „Pink Floyd“ und vielem mehr. Am Ende viel Applaus und die „verdienten“ Zugaben.
Einige Besucher blieben noch bis nach Mitternacht. Für die Helfer hieß es dennoch aufräumen, Bänke zusammentragen und Schirme und Pavillons wegzuschließen. Nochmals schweißtreibende Arbeit, so wie auch am Samstag, aber man war mit dem Verlauf rundherum zufrieden. Ein Besucher brachte es auf den Punkt und sagte, „toll, was trotz der Hitze geleistet wurde und die Musik hat mir und meiner Frau sehr gut gefallen“.