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Sonnenbrille ist nicht gleich Sonnenbrille

„Das PatientenForum“ gibt Tipps für den richtigen Kauf

Wer im Urlaub eine Sonnenbrille kauft sollte auf Nummer sicher gehen. „Bei mangelhafter Ware etwa von einer Strandbude oder einem fliegenden Händler besteht das Risiko, dass langfristig Schäden an der Hornhaut und Linse entstehen“, warnt die Vizepräsidentin des 11.000 Mitglieder starken Bundesverbandes für Patienten- und Versicherteninteressen in Mainz, Mechtild Pfeiffer-Krahl.
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Was man beim Kauf einer Sonnenbrille unbedingt beachten muss erklärt die Vizepräsidentin des Bundesverbandes für Patienten- und Versicherteninteressen Mechtild Pfeiffer-Krahl.
Foto: Pressestelle \"Das PatientenForum\" e.V.

Im neuesten Infoblatt des „PatientenForum“ e.V. empfiehlt sie, um Schäden zu vermeiden, dass Käufer auf Aufkleber wie „UV 400“ oder „100 Prozent UV-Schutz“ achten. Diese Zeichen deuten daraufhin, erklärte die Vizepräsidentin auch mit Hinweis auf den Verband der Technischen Überwachungsvereine (VdTÜV), dass die Brille über ausreichenden Schutz verfügt.

Zusätzlich könnten Käufer einen Test durchführen. Und der geht so: „Die Sonnenbrille aufsetzen und eine gerade Linie fixieren. Erscheint die Linie verzerrt, ist dies laut VdTÜV ein Zeichen für schlecht verarbeitete Gläser, ebenso wie unscharfe Sichtbereiche und Einschlüsse in den Gläsern. Dann heißt es besser ´Finger weg´!“

Wenn Autofahrer bei Sonnenschein ohne Sonnenbrille unterwegs seien, so Pfeiffer-Krahl weiter, würden sie nicht nur geblendet, sondern sie ermüdeten auch schneller, „denn sie kneifen die Augen zusammen und dieser Reflex belastet den Körper.“ Eine Sonnenbrille entspanne die Gesichtszüge in hellerer Umgebung merklich. Und sie reduziere die Blendgefahr. Aber Achtung: „Vor der Einfahrt in einen Tunnel oder eine Tiefgarage sollte man aus Sicherheitsgründen die Sonnenbrille besser absetzen.“

(info@das-patientenforum.de)