„Sommergrippe“ ist ein Mythos
Patientenvertreter Manfred Pfeiffer klärt auf
Es gibt keine Sommergrippe, wie viele Menschen glauben, wenn sie ähnliche Symptome verspüren wie bei einer „echten“ Grippe, der Influenza. Vielmehr handelt es sich um eine Erkältung, die in den Sommermonaten auftritt. Darauf weist der Präsident der Interessenvertretung Patienten und Versicherte, Bundesverband für Gesundheit und Soziales, Manfred Pfeiffer im neuen Infobrief "Aufgepasst und Hergehört" des Vereins hin.
Die "Sommergrippe", so Pfeiffer, werde in der Regel von Entero-, Rhino- oder Adenoviren ausgelöst und äußert sich mit Schnupfen, Husten, Hals-, Kopf- oder Gliederschmerzen. Auch leichtes Fieber kann ein allgemeines Krankheitsgefühl hervorrufen. Der Unterschied zur echten Grippe (Influenza) besteht darin, dass Beschwerden nicht plötzlich und so heftig auftreten.
Eine Erkältung im Sommer wird zum Beispiel von Klimaanlagen mit starken Temperaturschwankungen oder Zugluft begünstigt. Auch enge Kontakte auf Reisen oder im Schwimmbad können zu Ansteckungen führen. Die Beschwerden kann man mit viel Trinken, ausreichendem Schlaf, Schonung und rezeptfreien Präparaten lindern. Doch, so mahnt Pfeiffer: "Zeigt sich nach einer Woche keine Besserung, sollte ärztlicher Rat eingeholt werden."
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