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Letzte Aktualisierung: 30.09.2020

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So lief die Europapokalsaison der Eintracht

von Bernd Bauschmann

(12.08.2020) Eintracht Frankfurt gehört zu den großen Traditionsvereinen in Deutschland. Nicht nur die lange Clubhistorie, sondern auch die enthusiastischen Fans machen die Eintracht zu etwas ganz Besonderem. Ganz gleich, ob Heim- oder Auswärtsspiel – die Frankfurter Ultras begleiten ihr Team immer lautstark. Das gilt natürlich insbesondere für den Europa Pokal.

In den letzten Spielzeiten hat die Mannschaft von Adi Hütter auf internationaler Ebene immer wieder überrascht und die Stadt Frankfurt zurück auf die große Fußball-Bühne gebracht. Wir werfen einen Blick auf die vergangene Europapokal-Saison der Frankfurter.

Ein großer Name in der Gruppenphase
Nach einer starken Saison 2018/19, in der man wenige Spieltage vor Schluss sogar noch Chancen auf die Champions League hatte, landete die Eintracht letztlich auf dem siebten Platz, der wieder einmal zur Teilnahme an der Europa League berechtigte. In der Gruppenphase bekamen es die Hessen dann mit Vitoria Guimaraes aus Portugal, Standard Lüttich aus Belgien und dem großen FC Arsenal aus England zu tun. Gleich im ersten Spiel ging es gegen das Starensemble aus London. Trotz des Heimvorteils hatten die Frankfurter nicht viel zu melden und mussten sich mit 0:3 geschlagen geben. Da die nächsten beiden Partien gegen Guimaraes und Lüttich dann aber knapp gewonnen wurden, stand man nach drei Spieltagen gut da. Zwar ging das Rückspiel gegen Lüttich in Belgien verloren, allerdings bot die Mannschaft von Adi Hütter im Rückspiel in London einen wahren Kampf und siegte verdient mit 2:1 in der Ferne. Trotz der Niederlage am letzten Spieltag gegen die Portugiesen qualifizierte sich die Eintracht für die nächste Runde.

Salzburg kein Problem in der Zwischenrunde
In der Zwischenrunde mit den letzten 32 Mannschaften stand dann gegen Red Bull Salzburg auf dem Programm. Der österreichische Meister erreichte in der Champions League nur den dritten Platz in der Gruppenphase und trat nach der Winterpause in der Europa League an. Zudem mussten die Salzburger in der Winterpause ihren Torschütze Erling Haaland Richtung Dortmund ziehen lassen – gut für Frankfurt. Im Hinspiel boten die Hessen dann eine ihrer besten Saisonleistungen und besiegten die Bullen mit 4:1. Mit dem 2:2-Unentschieden im Rückspiel wurde das Achtelfinale unter Dach und Fach gebracht.

Basel einer Nummer zu groß
In der Runde der letzten 16 Mannschaften wurde der Mannschaft von Adi Hütter der Schweizer Vertreter FC Basel zugelost. Eigentlich eine machbare Aufgabe, allerdings ging das Hinspiel in der heimischen Commerzbank-Arena mit 0:3 verloren. Mit diesem Ergebnis rückte das Viertelfinale natürlich in weite Ferne. Da im Rückspiel das Wunder von Frankfurt ausblieb, kann der Fokus nun voll auf die kommende Saison gelegt werden. Der FC Basel hingegen steht im Viertelfinale, gilt bei den Online Wetten mit einer Quote von 34,00 allerdings nur zu den Außenseitern auf den Titel. Erstmal müssen sie im Finaltunier in NRW eh den kroatischen Vertreter Shakhtar Donetsk auszuschalten.

Ein neuer Angriff in der kommenden Saison?
Auch wenn dieses Mal für die Eintracht bereits im Achtelfinale Schluss war, hat die Mannschaft den Fans wieder einmal ein paar tolle Europapokalnächte beschert. Vor allem die Siege gegen Arsenal London und Red Bull Salzburg dürften noch lange in Erinnerung bleiben. In der kommenden Saison wird die Europa League zwar ohne die Frankfurter stattfinden, doch dafür soll der Grundstein für das nächste Europapokal-Abenteuer gelegt werden – ob über die Liga oder den DFB-Pokal spielt dabei keine Rolle.