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Letzte Aktualisierung: 05.05.2021

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Skandinavische Regenbekleidung in Frankfurt immer beliebter

von Bernd Bauschmann

(21.04.2021) Mit durchschnittlich 14,4 Regentagen pro Jahr liegt Frankfurt nur knapp hinter der für ihre viele Regentage berühmt-berüchtigten Stadt Hamburg mit 15,8 Tagen, aber deutlich vor südlichen Städten wie München mit beispielsweise 10,8 Tagen.

Symbolfoto
Foto: Unsplash / Andy Køgl
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Eine gute Regenausrüstung gehört deshalb auch in Frankfurt mittlerweile zum guten Ton. Seit langer Zeit für ihre hochwertige Qualität, ihren guten Schutz, aber vor allem für ihr schönes Design bekannt sind dabei vor allem skandinavische Marken.

Gummistiefel in allen Farben
Bei den Gummistiefeln, die zu früheren Zeiten in Frankfurt an Regentagen getragen wurden, war die Farbe Gelb prägend. Doch heutzutage ist es in der Stadt auch äußerst bunt, selbst wenn der Himmel sich nur von seiner grauen Seite zeigt. Die Bewohner haben sich in den letzten Jahren auf Shops wie www.scandinavian-lifestyle.de/Fashion mit Qualitätsstiefel aus Skandinavien versorgt und freuen sich schon fast auf den Regen, damit sie die bunten Schuhe wieder einmal zur Schau stellen können.

Vor allem die Stiefel der skandinavischen Marken Bisgaard, Ilse Jacobsen, Nokian sowie Viking Footwear prägen an Regentagen vielerorts das Straßenbild. Viele der skandinavischen Unternehmen haben eine lange Tradition in der Produktion von Regenschuhen. Beispielsweise Viking Footwear wurde von Peter Mathias Røwde am 17. Januar 1920 im norwegischen Askim gegründet und begann mit der Produktion von Galoschen, um die Schuhe vor Nässe und Schmutz zu schützen.

Wer heutzutage in Norwegen etwas auf sich hält, hat deshalb mindestens zwei bis drei Paare unterschiedlicher Vikings in seinem Schuhregal. Mindestens ein Modell davon ist dabei für die nasskalten Regentage gedacht, die anderen etwa für ausgedehnte Wanderungen oder einen Jagdausflug.

Regenmäntel können auch stylish sein
Während der Regenmantel in Frankfurt bis vor kurzer Zeit ausschließlich Gebrauchsgegenstand war, hat er sich in den letzten Jahren immer mehr zum hübschen Modeaccessoire entwickelt. Zwar bereiten sich die Frankfurter Bäder schon auf die Sommersaison vor, dennoch wissen die Bewohner der Stadt aus langjähriger Erfahrung, dass auch in den warmen Monaten nicht an allen Tagen die Sonne scheinen wird.

Doch immer mehr Menschen wollen auch dann schick gekleidet sein, wenn es gießt wie aus Eimern. Die ideale Ausstattung dafür ist ein entsprechender Regenmantel aus nordischen Gefilden. Wie bei den Stiefeln finden sich auch hier Modelle von Ilse Jacobsen und Nokian.

Die Marke „Ilse Jacobsen Hornbaek“ wurde 1993 von der gleichnamigen Designerin gegründet und war ursprünglich in einem kleinen Shop im dänischen Hornbaek beheimatet. Mittlerweile exportiert die eifrige Geschäftsfrau ihre Regenmäntel und andere skandinavische Mode in annähernd 30 Länder weltweit.

Das „Hygge“ Lebensgefühl, dass seit einigen Jahren die Wohnungen und Häuser hierzulande erobert, macht also auch vor der Bekleidung nicht halt, sondern ist nur die logische Fortsetzung davon. Dass sich dieser Trend irgendwann auch auf die Mobilität ausdehnen wird, ist allerdings nicht zu erwarten. Hier schätzen die Frankfurter immer noch „Made in Germany“ und das wird wohl auch noch eine Zeit lang so bleiben.