Sind E-Autos eine Gefahr für Herzimplantate?
Das PatientenForum e.V. hat sich mit dieser Frage beschäftigt
So theoretisch wie es auf den ersten Blick manchem vielleicht erscheinen mag ist diese Problemstellung gar nicht. „Denn“, so schreibt die Vizepräsidentin des PatientenForums Mechtild Pfeiffer-Krahl im neuesten Infoblatt „Aufgepasst & hergehört“ des Vereins, „Herzimplantate können nun mal mit Störungen auf elektromagnetische Felder reagieren. Und wir wissen von Trägern, die die Befürchtung hegen, dass das Fahren von Elektroautos ein gefährliches Aussetzen der Pumparbeit am Herzen bewirken oder fälschlicherweise Schockabgaben eines implantierten Defibrillators provoziert werden könnten.“
Recherchen des PatientenForums ergaben allerdings, dass solche Patienten beruhigt sein können, meint auch die Deutsche Stiftung für Herzforschung, und die muss es ja wissen. Eine Studie des Deutschen Herzzentrums in München mit 108 Probanden hat nämlich ergeben, dass das Fahrzeuginnere gut gegen elektromagnetische Felder abgeschirmt ist.
Doch, so die Vizepräsidentin des Bundesverbandes für Patienten- und Versicherteninteressen, so ganz gefahrlos sei der Umgang mit E-Autos dennoch nicht. Und zwar beim Aufladevorgang. „Dort treten tendenziell die stärkeren magnetischen Felder auf“, weiß Pfeiffer-Krahl und rät daher zu einem sorgsamen Umgang mit der neuen Technik.
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