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Sie gibt jungen Menschen eine Stimme

Ernst-Gerhardt-Preis geht in diesem Jahr an Claire Duda

In einer feierlichen Veranstaltung in der Orangerie im Günthersburgpark ist am Dienstag zum zweiten Mal der Ernst-Gerhardt-Preis der Frankfurter CDU verliehen worden. Preisträgerin in diesem Jahr ist Claire Duda, die für ihr langjähriges und vielfältiges soziales Engagement für die Interessen von Kindern und Jugendlichen sowie jungen Menschen aus der stationären Jugendhilfe ausgezeichnet wurde.

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V.l.n.r. : Yannick Schwander, Claire Duda und Dr. Nils Kößler
Foto: Rainer Beutel

Der Vorsitzende der CDU Frankfurt, Dr. Nils Kößler, gratulierte der Preisträgerin und würdigte ihren besonderen Einsatz: „Claire Duda zeigt in beeindruckender Weise, wie junge Menschen Verantwortung für andere übernehmen und unsere Gesellschaft aktiv mitgestalten. Ihr Engagement verbindet persönliche Initiative mit dem Einsatz für Teilhabe, Mitbestimmung und soziale Gerechtigkeit. Genau diese Haltung wollen wir mit dem Ernst-Gerhardt-Preis sichtbar machen und würdigen.“

Mit dem Ernst-Gerhardt-Preis, der anlässlich des 100. Geburtstags des langjährigen Frankfurter Stadtkämmerers Ernst Gerhardt von der CDU gestiftet wurde, werden Menschen aus Frankfurt im Alter bis 35 Jahre geehrt, die für Haltungen, Projekte und Initiativen auf Basis der Nächstenliebe, des gesellschaftlichen Zusammenlebens und der Gerechtigkeit stehen. Der mit 1.000 Euro dotierte Nachwuchspreis wird alle zwei Jahre verliehen. Der Namensgeber des Preises, Dr. h. c. Ernst Gerhardt, wurde bei der Preisverleihung durch seine Tochter, Hiltrud Gerhardt-Bappert vertreten. Ernst Gerhardt wird in wenigen Tagen seinen 105. Geburtstag feiern und ließ durch seine Tochter einen persönlichen Gruß an die Preisträgerin richten und ihr zu der Auszeichnung gratulieren.

Der Vorsitzende der CDA Frankfurt, Yannick Schwander, ging in seiner Laudatio auf die verschiedenen Stationen sozialen Engagements der Preisträgerin ein. Claire Duda engagiert sich bereits seit ihrer Jugend für die Interessen und Rechte junger Menschen. In einer Jugendwohngruppe übernahm sie über mehrere Jahre ehrenamtlich Verantwortung als Gruppensprecherin und brachte sich anschließend im Landesheimrat Hessen ein. Auch während ihres Studiums der Sozialen Arbeit setzte sie ihr Engagement fort und vertrat die Interessen von Studenten in verschiedenen Hochschulgremien. Ein besonderer Schwerpunkt ihres Engagements gilt heute den sogenannten Careleavern – jungen Menschen, die einen Teil ihres Lebens in der stationären Jugendhilfe oder in Pflegefamilien verbracht haben.

Duda engagiert sich für deren Vernetzung und gesellschaftliche Teilhabe und unterstützt junge Menschen beim Übergang in ein selbstständiges Leben. Seit 2023 vertritt sie zudem die Perspektiven von Kindern und Jugendlichen in stationären Hilfen sowie von Careleavern im Frankfurter Fachausschuss Erziehungshilfe.

Schwander würdigte insbesondere die Kontinuität dieses Engagements: „Claire Duda übernimmt seit vielen Jahren Verantwortung für andere und gibt jungen Menschen eine Stimme, deren Anliegen im gesellschaftlichen Alltag nicht immer ausreichend Gehör finden. Damit verkörpert sie in besonderer Weise die christlich-sozialen Werte, für die Ernst Gerhardt steht und die mit diesem Preis gewürdigt werden.“ Musikalisch umrahmt wurde das Programm vom Hornquintett The CORNflakes der Frankfurter Bläserschule unter Leitung von Astrid Karolius. Die Veranstaltung mit zahlreichen prominenten Gästen aus Politik und Gesellschaft endete mit einem Empfang, bei dem die Gäste sich mit der Preisträgerin austauschen und sie persönlich näher kennenlernen konnten.

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