Septemberprogramm im Städel-Museum
Im September 2026 bietet das Städel Museum ein vielfältiges Vermittlungsprogramm vor Ort und online zu der mehr als 700 Jahre umfassenden Sammlung sowie zu den Sonderausstellungen „Maria Magdalena. Sin. Pray. Love.“ (ab 17. September), „Elmgreen & Dragset. Stillleben mit Gemüse“ und „Bruegel. Printed“ (bis 20. September) an.
Das STÄDEL KI FESTIVAL „Imagining Futures in Noisy Times“ am 4. und 5. September lädt dazu ein, Ideen für das Museum der Zukunft zu entwickeln: Auf zwei Bühnen erwartet das Publikum, moderiert von Michel Abdollahi und Laura Cazés, ein vielseitiges Programm aus Vorträgen, Panels und Impulsen. Gäste wie Constanze Kurz, Ijoma Mangold, Björn Ommer, Bernhard Pörksen und Hito Steyerl geben Einblicke in technologische Entwicklungen und diskutieren gemeinsam mit dem Publikum die Chancen und Risiken von KI. Interaktive Workshops, Stationen und Führungen inmitten der Städel Sammlung sowie Hangouts mit Musik, Drinks und Networking zum Ausklang ergänzen das Programm.
Der Atelierkurs „Soll das ein Witz sein?“ am Samstag, dem 12. September, von 14.00 bis 17.00 Uhr, bietet Kindern und Jugendlichen von 12 bis 15 Jahren die Gelegenheit, witzige, provokante oder überraschende Kunstwerke im Städel Museum zu entdecken und sich anschließend selbst künstlerisch mit dem Thema Humor zu beschäftigen.
Ab Donnerstag, dem 17. September, präsentiert das Städel Museum mit „Maria Magdalena. Sin. Pray. Love.“ die erste umfassende Ausstellung im deutschsprachigen Raum, die der facettenreichen Gestalt Maria Magdalenas gewidmet ist. Diese erscheint nicht nur als Projektionsfläche kultureller und religiöser Vorstellungen, sondern auch als eigenständige, vielstimmige Figur, an der sich unterschiedliche Vorstellungen von Körper, Glaube und gesellschaftlichen Rollen zeigen. Zur Sonderausstellung gibt es ein umfassendes Vermittlungsangebot vor Ort und online, mit regelmäßigen Überblicksführungen sowie Online-Touren.
Die Abendführung „Bruegel unter der Lupe“ am Donnerstag, dem 17. September, um 18.30 Uhr, widmet sich spannenden Details in Bruegels fantasievollen Werken. Die Ausstellung „Bruegel. Printed“ ist nur noch bis zum 20. September zu sehen.
Der Stadtspaziergang „Der Maler Johannes Grützke – vom Städel in die Paulskirche“ am Sonntag, dem 20. September, um 11.00 Uhr, lädt die Teilnehmer zunächst ein, das Gemälde „Jeder kann machen was er will“ des Berliner Künstlers Johannes Grützke in der Sammlung zu entdecken. Anschließend geht es zur Frankfurter Paulskirche, wo das monumentale Wandgemälde „Der Zug der Volksvertreter“ zentrale Fragen von Demokratie, politischer Vertretung und gesellschaftlicher Verantwortung aufgreift.
www.staedelmuseum.de
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