Das Online-Gesellschaftsmagazin aus Frankfurt am Main

Letzte Aktualisierung: 18.05.2022

Werbung
Werbung

Schwung- und genussvoll in die milde Jahreszeit starten

Frühlingserwachen in Prien am Chiemsee

von Ilse Romahn

(21.01.2022) Sobald die Bäume die ersten Blüten tragen, die Tage wieder länger werden und die letzte Eisschicht auf dem See schmilzt, ist der Frühling auch in Prien am Chiemsee angekommen. So wird wieder eifrig gewerkelt, die Direktvermarkter und Genussmanufakturen bereiten sich auf die neue Saison vor, die Restauranttische werden wieder nach draußen gestellt und die Straßen beleben sich zunehmend.

Prien am Chiemsee
Foto: Prien Marketing GmbH
***

Wo es bereits nach frischem Steckerlfisch und regionalen Schmankerln duftet, lockt es Liebhaber des guten Geschmacks an, während sich Aktive über die ersten Spaziergänge und Wanderungen unter wärmender Sonne freuen. Außerdem verzaubern die über 6.000 bunten Frühlingsblüher die Urlauber bei ihren Streifzügen durch den Ortskern, genauso wie die kreative Osterdekoration im Rahmen der Aktion „Priener Frühlingserwachen“.

„Priener Frühlingserwachen“ sorgt für eine bunte Osterzeit
Passend zum Frühlingsbeginn wird es in der Seegemeinde wieder bunt und fröhlich, wenn liebevoll gestaltete, überdimensionale Hasen und Ostereier sämtliche Straßenecken und öffentliche Plätze zieren. In dem vielfältigen Gemeinschaftsprojekt lassen neben den PrienPartnern, Einzelhändlern, Künstlern oder ortsansässigen Glaubensgemeinschaften vor allem auch die Kinder und Jugendlichen der örtlichen Schulen, Kindergärten und -tagesstätten ihrer Fantasie freien Lauf und verwandeln die hölzernen Rohlinge im Vorfeld in wahre Meisterwerke. Einwohner und Besucher erfreuen sich außerdem an kreativer „Upcycling-Osterdeko“ an Sträuchern im Ortszentrum sowie am bunten Ostergarten im Kurpark, der auch in diesem Jahr wieder von der Stadtbücherei organisiert wird.

Das kulinarische Prien von seiner schönsten Seite entdecken
Prien am Chiemsee ist einer von 100 Genussorten in Bayern und verwöhnt hungrige und durstige Gäste in seinen über 50 Restaurants und Cafés. Vor allem die Jahrhunderte alte Fischereitradition der Seegemeinde spiegelt sich auf den Speisekarten wider: Ob geräuchert, gedünstet, gebraten, gebacken oder gegrillt – Steckerlfisch, Renke und Co. sind aus der Priener Küche nicht wegzudenken und werden in den Fischhütten, Restaurants oder direkt bei den Fischern angeboten. Auch Fleischliebhaber und Vegetarier kommen in den Genuss von frischen, saisonalen Zutaten und ausgefallenen Kompositionen in den zahlreichen bayerischen und internationalen Restaurants. Mit steigenden Temperaturen offenbart sich für die Besucher ein weiterer Frühlingsgenuss: ein Picknick direkt am See mit regionalen Schmankerln der ortsansässigen Direktvermarkter oder von den regelmäßig stattfindenden Bauern- und Wochenmärkten der Region.

Das Frühlingserwachen auf dem „Obst- und Kulturweg Ratzinger Höhe" genießen
Der 17 Kilometer lange Obst- und Kulturweg Ratzinger Höhe zwischen Chiemsee und Simssee nimmt alle Genusswanderer mit auf eine Sinnesreise zu Fuß. In Prien startend, führt er auf Wanderwegen und wenig befahrenen Straßen zunächst entlang alter bäuerlicher Obstgärten mit rund 400 Bäumen, die im Frühling in voller Blütenpracht stehen. Zu den traditionellen Sorten gesellt sich schon fast vergessenes Wildobst wie die herb-säuerlich schmeckende Kornelkirsche. Weiter auf dem Weg gibt ein angelegter Weingarten Auskunft darüber, dass in der Gegend bis ins Mittelalter Wein angebaut wurde. Die Ausflügler passieren außerdem ehrwürdige Kultur- und Naturdenkmäler, darunter auch die Wallfahrtskirche Maria auf dem Berg oder die große „Holzmann-Eibe“, die vermutlich schon im 13. Jahrhundert die Ritter des nahegelegenen Speckerturmes ins Staunen versetzte. In der Ortschaft Ulperding indes wartet der „Ringerwirt“ auf alle Durstigen und Hungrigen mit frischen Produkten aus dem eigenen Obstbau und selbstgemachtem Kräuterschnaps. Auf der Ratzinger Höhe angekommen, genießen die Wanderer auf 694 Metern den Blick auf den Chiemsee und die Voralpen, bevor es wieder zurück nach Prien geht.

www.tourismus.prien.de