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Letzte Aktualisierung: 12.08.2022

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Schwarzbach-Brücke neu bepflanzt

von Adolf Albus

(28.07.2022) Unten blau-weiß und oben rot – so soll das Farbspiel in den Blumenkästen sein, wenn man mit Blick auf die katholische Kirche St. Vitus die Brücke über den Schwarzbach passiert. Eine Kombination aus hochwachsenden und hängenden Gewächsen.

Samir Latifi vom Pflanzteam, der Erste Beigeordnete Franz Jirasek und Landschaftsgärtner Thomas Metz.
Foto: Gemeinde Kriftel
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Und das ist beeindruckend geglückt. „Wir wissen mittlerweile genau, welche Pflanzen hier in der prallen Sonne gut gedeihen“, sagt Landschaftsgärtner Thomas Metz, der sich mit den Kollegen Markus Tänzer, Samir sowie Kujton Latifi vom Pflanzteam intensiv um die Bepflanzung Krifteler Beete und Grünflächen kümmert.

Dass die Bepflanzung der Blumenkästen am Brückengeländer jedes Jahr nicht nur bei Krifteler Bürgerinnen und Bürgern, sondern auch vielen Gästen in der Obstbaugemeinde für Furore sorgt, ist der aufwendigen Pflege geschuldet: „Wir gießen und düngen die Pflanzen jeden zweiten Tag“, so Metz. Beim Feuchthalten der Erde helfe ein Wasserspeicher im unteren Teil der 22 Kästen mit einem Tongranulat, so dass sich pro Kasten bis zu 30 Liter Gießwasser sammeln könne.

Der Erste Beigeordnete Franz Jirasek ist ebenso jedes Jahr von Neuem beeindruckt. Er bedankte sich jetzt vor Ort beim engagierten Team. „Uns ist die Bepflanzung zentraler Flächen und Beete im Ort auch weiterhin wichtig“, betonte er. Auch wenn man zurzeit angesichts der Hitze natürlich einen guten Kompromiss zwischen Gießen und Wassersparen finden müsse.

Thomas Metz wälzt seit über 30 Jahren schon im Winter Kataloge. „Hier bei der Gemeinde werden mir keine Vorgaben gemacht. Ich entscheide selbst, wie ich die Kästen gestalte“, so Metz. Das motiviere ihn sehr. Diesmal hat er sich für die Kombination vom hohen, tiefroten Federborstengras, der stehenden Begonie „Red Dragon“, der großblättrigen Süßkartoffeln und der ebenfalls leuchtenden Buntnessel mit der feinen Fächerblume, der hängenden Petunie und dem im Jahr zwei Meter lang werdenden Gundermann entschieden.

„Wir sind wirklich froh, dass unsere Pflanzen das ganze Jahr über unbeschädigt bleiben“, so Metz glücklich. „Die Passantinnen und Passanten helfen im Vorbeigehen sogar, Verblühtes abzuknipsen.“ Die spontanen Reaktionen der Bürgerinnen und Bürger freuen ihn ganz besonders. „Wenn wir an der Brücke mit den Blumen beschäftigt sind, hupen manche Autofahrer und heben den Daumen, wenn die Ampel rot ist“, freut er sich. Sogar Mitarbeiter anderer Kommunen schauten regelmäßig in Kriftel vorbei, um sich Anregungen zu holen.