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Schönhofviertel – über 600 geförderte Wohnungen vor der Fertigstellung

Die SPD-Fraktion im Römer begrüßt, dass im Neubaugebiet Schönhofviertel bald über 600 geförderte Wohnungen bezugsfertig sind. Bei einem Rundgang mit Planungsdezernent Dr. Marcus Gwechenberger verschafften sich die Stadtverordneten einen Überblick über den Baufortschritt des derzeit größten hessischen Wohnungsbauprojekts mit über 2.000 geplanten Einheiten.

„Im Quartier werden kontinuierlich neue Wohnungen bezogen. Es ist absehbar, dass hier künftig rund 5.000 Menschen leben werden. Über 200 Wohnungen sind bereits bewohnt, darunter 140 Einheiten für Haushalte mit geringem oder mittlerem Einkommen. Parallel dazu hat in dieser Woche die Vermietung von 400 geförderten Wohnungen auf dem ehemaligen Avaya-Gelände im Gallus begonnen. Nach Jahren intensiver Arbeit gelingt es uns, wieder mehr geförderten Wohnraum in Frankfurt bereitzustellen. Das ist für die SPD von großer Bedeutung, da in den vergangenen Jahren viele Wohnungen aus der Sozialbindung gefallen sind. Private Eigentümer lassen sich nicht immer von einer Verlängerung der Bindung überzeugen. Ich bin zuversichtlich, dass die im Frühjahr beschlossenen verbesserten Förderkonditionen zusätzliche Impulse für den Bau geförderter Wohnungen setzen werden“, erklärt Ursula Busch, Vorsitzende der SPD-Fraktion im Römer.

Hans-Jürgen Sasse, Vorsitzender der SPD-Fraktion im Ortsbeirat 7, zeigt sich erfreut über die positive Resonanz der Bewohner: „Die Grundrisse und die Ausstattung der Wohnungen wurden während des Rundgangs mehrfach gelobt. Auch die begrünten, autofreien Innenhöfe, die sich zum Stadtteilpark öffnen und Raum für Spiel und Begegnung bieten, tragen zur Wohnqualität bei. Problematisch ist derzeit noch der Baustellenverkehr in einigen Innenhöfen. Wir werden die Bauträger auffordern, die beauftragten Firmen auf mögliche Gefährdungen – insbesondere für spielende Kinder – hinzuweisen. Wenig Hoffnung besteht allerdings auf einen direkten Zugang zum Westbahnhof, wie ihn sich viele Anwohner wünschen. Dafür wären vermutlich Gleisverlegungen durch die Deutsche Bahn erforderlich. Realistischer ist der geplante Durchgang zur Solmsstraße, der eine Anbindung an die Straßenbahnlinie zum Hauptbahnhof ermöglicht. Diese wird die bestehende Busverbindung zum Rödelheimer Bahnhof und ins Nordwestzentrum ergänzen.“

Der Besuch im Schönhofviertel war die vorletzte Station der diesjährigen Sommertour der SPD-Fraktion im Römer.