Schön sein im Frühmittelalter – Was Schmuck und Tracht aus dem frühen Mittelalter uns sagen können
Am 22. April findet die nächste Vortragsveranstaltung aus der Reihe "Vorträge zu Archäologie und Geschichte" im AMF statt. Dieses Mal ist es ein Vortrag zu der noch bis zum 26. April 2026 geöffneten Sonderausstellung "Frankfurts römisches Erbe. Archäologie einer lebendigen Vergangenheit".
Foto: AMF
Der Titel des Vortrags ist "Schön sein im Frühmittelalter - Was Schmuck und Tracht aus dem frühen Mittelalter uns sagen können". Referentin ist Dr. Sonja Marzinzik, Kustodin für Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie im AMF, die auch Kuratorin der aktuellen Sonderausstellung ist.
Schmuck, Waffen, Kleidung und ihr Zubehör aus dem 5. bis 10. Jahrhundert sind oft prächtig und eindrucksvoll – Gold und Granate, Muscheleinlagen, Silber, Glas, Email und Niello, um nur einige der verwendeten Materialien zu nennen. Anhand von angelsächsischen, kontinentaleuropäisch-germanischen und mediterranen Quellen wird untersucht, was sie uns weit darüber hinaus über die frühmittelalterlichen Gesellschaften sagen können.
Der Vortrag soll Einblicke in Moden und Glaubensvorstellungen, Technologien, Handel und Politik der damaligen Zeit geben. Ausgrabungsfunde sowie schriftliche und bildliche Überlieferungen werden herangezogen, um die archäologische Perspektive auf frühmittelalterliche Arten des schmücken zu illustrieren.
Termin: Mittwoch, 22. April, Beginn 18:30 Uhr im Archäologisches Museum Frankfurt, Karmelitergasse 1. Kosten: EUR 10,00 Eintritt
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