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Letzte Aktualisierung: 27.11.2020

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Schluss mit dem Hindernis-Parcours

OB Feldmann auf Rundgang mit Sauberkeits-Berater Postleb in Fechenheim

von Ilse Romahn

(09.11.2020) Ein offenes OB-Ohr und eine verständnisvolle FES – manchmal braucht es nicht mehr, um Hindernisse aus dem Weg zu räumen. Und das ist in diesem Fall wörtlich gemeint.

Peter Feldmann, Monika Wilke, Peter Postleb und Andrea Zilcher
Foto: Stadt Frankfurt / Bernd Kammerer
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Ortstermin von Oberbürgermeister Peter Feldmann in Fechenheim-Nord. Dort warten bereits Sauberkeits-Berater Peter Postleb, Stadtbezirksvorsteherin Andrea Zilcher, Monika Wilke von der Bürgerinitiative sowie Vertreter von Deutsche Wohnen und FES.

Gemeinsam geht es in die Lauterbacher Straße, zu einer Wohnanlage. Deren Mülltonnen sind nämlich ein Problem – für die Bewohner der nahegelegenen Seniorenwohnanlage. Weil die Türen zum Tonnenverschlag zu klein sind, schleppt sie nicht die FES, sondern der Hausmeister zur Leerung Richtung Straße. Dort bleiben sie meist über Stunden stehen und machen die Straße für die alten Menschen zum Hindernis-Parcours.

Feldmann hört zu, lässt sich Straße und Verschlag zeigen. „So darf es nicht bleiben“, sagt das Stadtoberhaupt. „Die Seniorinnen und Senioren müssten sonst auf die Straße ausweichen. Das ist zu gefährlich.“ Gemeinsam werden Ideen diskutiert. Breitere Türen? Zu aufwendig. Umbau des Verschlags? Dauert zu lang.

Am Ende steht eine einfache, schnell umzusetzende Lösung. Die FES bietet an, sich künftig doch um den Hin- und Rücktransport der Tonnen zu kümmern. Aufpreis für die Anwohner: deutlich unter einem Euro pro Monat.

Feldmann: „Kleine Ursache, großes Problem, schnell gelöst – so muss es sein! Die Leute wissen: Bei Peter Postleb ist man beim Thema Müll an der richtigen Adresse. Es hat mich gefreut, helfen zu können.“ (ffm)