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Letzte Aktualisierung: 30.09.2020

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Saturnalien oder Sylvester? Öffentliche und private Gedenktage im römischen Frankfurt

von Ilse Romahn

(23.12.2019) Kurz bevor sich die Bewohner des modernen Frankfurt auf die Feiern zum Jahreswechsel 2019-2020 einstellen, lohnt ein Blick in die fernere Vergangenheit: Wie beging man wohl vor rund 1800 Jahren am Main öffentliche und private Gedenktage?

Dendrophoreninschrift
Foto: Stadt Frankfurt / Archäologisches Museum
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Ein Jahreswechsel mit Feuerwerk, eine Torte mit Kerzen zum Geburtstag oder gar schulfrei an Kaisers Geburtstag?

Die archäologischen Funde aus der römischen Stadt Nida (Heddernheim) scheinen auf den ersten Blick nur wenige Hinweise auf die Feier- und Festkultur der Menschen im antiken Frankfurt zu geben. Doch bei genauerem Hinsehen erlauben sie erste Einblicke in eine heute nur teilweise fremde Welt, in der zahlreiche Festtage für Götter und Menschen zum Alltag gehörten.

Am Samstag, 29. Dezember, führt der Archäologe Carsten Wenzel, Kustos der Abteilung Provinzialrömische Archäologie, um 11 Uhr durch das Archäologische Museum in der Karmelitergasse 1.

Die Führung ist kostenlos. Freier Eintritt für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren. Für Erwachsene gilt der reguläre Eintritt von sieben Euro, ermäßigt 3,50 Euro. Kinder und Jugendliche haben freien Eintritt. Die Führung ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Treffpunkt ist im Museumsfoyer. (ffm)