Süwag engagiert sich für Frühchenversorgung am Klinikum Frankfurt Höchst
2.000 Euro für die Fördergemeinschaft der Kinderklinik
„Wir haben uns auf die Fahne geschrieben, Lebensqualität in die Region zu liefern. Die Kinderklinik Höchst sorgt dafür, dass schon ganz am Anfang des Lebens die richtige Hilfe da ist. Da fiel uns die Entscheidung leicht, das Geld der Kinderklinik und insbesondere der Frühchenstation mit ihrem großen Engagement für die Kleinsten zukommen zulassen“, so Andreas Haus, regionaler Standortleiter der Süwag. Haus übergab am Donnerstag die Spende gemeinsam mit Tobias Leistner, Referent Sponsoring, an Vertreter der Fördergemeinschaft der Kinderklinik.
Johannes Eisen, Oberarzt der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin und Vorsitzender der Fördergemeinschaft, freut sich über so viel Engagement. „Wir wollen den intensiven Kontakt der Eltern zu ihren frühgeborenen Kindern weiter fördern. Für die so genannte Känguru-Pflege, bei dem das Kind auf der auf der Brust der Mutter oder des Vaters liegt, gibt es spezielle Lagerungshilfen und Nestchen für das Frühgeborene, die das Känguruhen für Mutter und Kind noch angenehmer machen.“ Diese bieten Frühgeborenen Unterstützung und Begrenzung. Gerade frühgeborene Kinder sind, wenn sie so gelagert werden, wesentlich entspannter und ausgeglichener, wodurch der Bedarf an Schmerz- und Beruhigungsmitteln gesenkt werden kann. Bei der Känguru-Methode wird das nackte Baby auf den ebenfalls nackten Oberkörper der Mutter oder des Vaters gelegt. Damit es nicht auskühlt, wird es zugedeckt und kann auch in einem Umschlagtuch getragen werden – wie ein Känguru-Junges im Beutel der Mutter. Durch die Körpernähe und den Hautkontakt wird die Eltern-Kind-Bindung gestärkt, was die psychosoziale und emotionale Entwicklung des Kindes fördert.
Das Team der Kinderintensivstation besteht aus Kinderkrankenschwestern, Kinderärzten sowie Physiotherapeuten, Stillberaterinnen, Sozialarbeiterinnen und Seelsorgern. Sie gewährleisten rund um die Uhr eine optimale Versorgung der Patienten. Hierzu gehören extrem kleine Frühgeborene, Neugeborene mit operativ zu versorgenden Fehlbildungen wie auch größere Kinder mit schweren Erkrankungen, lebensbedrohlichen Verletzungen oder nach großen Operationen. Auf der neonatologischen und interdisziplinär-pädiatrischen Intensivstation stehen zwölf Beatmungsplätze und zusätzliche Notaufnahmeplätze mit allen Möglichkeiten der modernen Intensivtherapie zur Verfügung. Das Klinikum ist als Perinatalzentrum Level 1 für die Versorgung von jeglichen Risikoschwangerschaften anerkannt. Die Betreuung umfasst nicht nur Medizin und Pflege. Wo immer möglich, wird der Eltern-Kind-Kontakt von Beginn an gefördert. Zusätzlich wird durch die Klinik ein spezieller Baby-/ Kindernotarztwagen eingesetzt, der zu Notfällen außerhalb der Klinik fährt. Jährlich werden hier über 700 kranke Früh- und Neugeborene versorgt.
Die Fördergemeinschaft der Kinderklinik am Klinikum Frankfurt Höchst setzt sich seit 25 Jahren für die kleinen und großen Patienten der Kinderklinik und ihre Eltern ein. Der Verein hat über 70 Mitglieder, hauptsächlich Mitarbeiter der verschiedenen Berufsgruppen der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin. Von den Spenden konnten in den letzten Jahren unzählige medizinische Geräte, vom Überwachungsmonitor bis zum Beatmungsgerät beschafft, Spielzimmer ausgestattet, ein klinikeigener Spielplatz errichtet und Klinikflure bunt bemalt werden.
www.KlinikumFrankfurt.de oder www.kliniken-fmt.de.
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