Rund 100 Tester waren anonym unterwegs und daraus entstand „FRANKFURT & RHEIN-MAIN GEHT AUS! 2027“
Frankfurt hat inzwischen drei Restaurants auf Zwei-Sterne-Niveau
Die seit Jahren um diese Jahreszeit erwartete Neuerscheinungvon "Frankfurt & Rhein-Main geht aus!" ist vergangene Woche im 38. Jahrgang erschienen. Auf mehr als 270 Seiten präsentiert der Restaurantführer die spannendsten Neueröffnungen, die besten Restaurants, aktuelle Genuss-Trends und die wichtigsten kulinarischen Entwicklungen in Frankfurt und der Rhein-Main-Region.
Mehr als 100 Tester waren erneut anonym unterwegs und haben Hunderte Restaurants besucht. Das Ergebnis ist der umfassendste Restaurantführer der Region mit rund 500 Restaurantempfehlungen in mehr als 80 Top-Listen.
Wie gewohnt gehört zum Heft ein kostenloser Zugang zur App. Dort finden Leserinnen und Leser sämtliche Restaurantempfehlungen und aktuelle Tests sowie praktische Navigations- und Merkfunktionen und viele zusätzliche Inhalte.
Die Gastronomieszene in Frankfurt und Rhein-Main entwickelt sich derzeit so dynamisch wie selten zuvor. Neue Restaurants eröffnen beinahe im Wochentakt, internationale Konzepte bereichern die Region, gleichzeitig behaupten sich zahlreiche etablierte Spitzenrestaurants auf konstant hohem Niveau. Genau diese Mischung aus Innovation und Kontinuität bildet die Grundlage der neuen Ausgabe. Ein besonderes Thema ist in diesem Jahr Frankfurts Aufstieg zur Gourmetstadt. Noch nie wurden so viele Restaurants der Stadt und der Region für ihre kulinarischen Leistungen ausgezeichnet.
Mit the "Dune" von Niclas Nußbaumer und "Rausch" von Jochim Busch eröffneten in Frankfurt gleich zwei neue Spitzenrestaurants, während im vergangenen Jahr Andreas Krolik mit dem "Lafleur" noch einsam an der Spitze stand. Mario Lohninger feierte mit seinem Restaurant zudem die Rückkehr in die Sternegastronomie.
Qualität und Verlässlichkeit
„Die Entwicklung der vergangenen Jahre zeigt eindrucksvoll, welches kulinarische Potenzial in Frankfurt und der gesamten Rhein-Main-Region steckt. Für uns als Restaurantführer bedeutet das, immer wieder genau hinzuschauen, neue Talente und Konzepte zu entdecken und gleichzeitig die Restaurants sichtbar zu machen, die über viele Jahre hinweg für Qualität und Verlässlichkeit stehen“, so Gabriele Lohwasser, Chefredakteurin von Frankfurt & Rhein-Main geht aus!.
Zu den spannendsten Entdeckungen dieser Ausgabe gehören unter anderem das Cølbo in Klingenberg am Main, das kurz nach seiner Eröffnung den Sprung in die Spitzengastronomie geschafft hat, das neue Restaurant im Atelier de Temple, das exklusive Yugen Omakase, die Bombay Brasserie im Taj Hessischer Hof sowie das Helbigs in der Villa Marburg. Weitere Newcomer sind auf den Seiten 16 und 17 zu finden.
Auch der Restaurantführer selbst wurde weiterentwickelt. Erstmals gibt es eigene Bestenlisten für Ramen-Restaurants, das Trendgetränk Matcha und das Thema Day Drinking. Außerdem wurden mehrere beliebte Kategorien in der neuen Rubrik Streetfood zusammengeführt. Zahlreiche weitere Überarbeitungen sorgen für noch mehr Übersicht und Orientierung.
Denn exzellente Küche findet längst nicht nur im Fine Dining statt. Der Restaurantführer bildet die gesamte kulinarische Bandbreite der Region ab – vom Nachbarschaftslokal über kreative Bistros bis hin zu ambitionierten Neueröffnungen.
Getestet wird anonym
Seit der ersten Ausgabe gelten dieselben Grundsätze: Alle Restaurants werden anonym besucht, sämtliche Rechnungen von der Redaktion selbst bezahlt. Bewertet werden ausschließlich Qualität, Atmosphäre, Service und Preis-Leistungs-Verhältnis. Enttäuschende Ergebnisse werden grundsätzlich mehrfach und von unterschiedlichen Testerinnen und Testern überprüft.
Die zehn Besten
An der Spitze der wichtigsten Rankings kommt es in diesem Jahr zu einer echten Veränderung: Erstmals führt the dune die Top-Liste Frankfurt exklusiv an, gefolgt von Rausch und Lafleur. Die Entscheidung fiel der Redaktion so schwer wie selten zuvor, denn mit Niclas Nußbaumer, Jochim Busch und Andreas Krolik verfügt Frankfurt heute über drei Küchenchefs auf Zwei-Sterne-Niveau. Den Ausschlag gab schließlich die außergewöhnliche Handschrift des erst 33-jährigen Niclas Nußbaumer.
Einen neuen Spitzenreiter gibt es in der Region: Das Cølbo in Klingenberg am Main steigt als Neueinsteiger direkt auf Platz eins der Kategorie Rhein-Main exklusiv ein und verdrängt das 360° in Limburg auf Rang zwei.
In der Kategorie Rhein-Main feine Küche übernimmt die Atrium Genusswerkstatt in Mainz die Spitzenposition vor Helbigs Fine Dining. Kontinuität herrscht dagegen in den internationalen Spitzenkategorien: Carmelo Greco verteidigt Platz eins im Italian Fine Dining, Masa bleibt Spitzenreiter im Asian Fine Dining, und das Lafleur führt weiterhin die Kategorie Frankreich exklusiv an.
Besonders beliebt ist die Liste der „Lieblinge“. Hier zählen Restaurants, die ihre Gäste über viele Jahre hinweg mit konstant hoher Qualität begeistern. Neu dabei ist der Bornheimer Ratskeller, der sich mit seiner beständigen Leistung einen Platz unter den Lieblingsrestaurants gesichert hat.
Für alle, die gerne Neues entdecken, gibt es im Heft zehn brandneue Geheimtipps – von versteckten Nachbarschaftslokalen über spannende Neueröffnungen bis hin zu unterschätzten Adressen.
Der Trend zum Casual Fine Dining – kreative Spitzenküche in entspannter Atmosphäre – hält unvermindert an. In Frankfurt übernimmt das Chairs Platz eins der Kategorie. Neu auf Rang zwei folgt das Kanouhou in Offenbach. In der Region behauptet erneut das Pankratz in Mainz-Hechtsheim.
Auch in den Szene-Kategorien gibt es Bewegung: In der Top-Liste Eat & Meet Hotspots erobert das Pika auf Anhieb die Spitzenposition. Bei Eat & Meet de luxe Frankfurt übernimmt das Yaldy die erste Adresse für stilvolle Genussabende. In der Region behaupten das 1811 Carmelo Riccardo Cali in Hofheim und das Schwarzbach Restaurant in Wiesbaden ihre Spitzenplätze in der Kategorie Eat & Meet de luxe Rhein-Main.
Enttäuschungen: Wo Anspruch und Wirklichkeit weit auseinanderliegen
Wo Licht ist, gibt es auch Schatten. Oft liegen Anspruch und Wirklichkeit weit auseinander. Zu den großen Flops zählen das M-Steakhouse, das weder bei Fleischqualität noch beim Service überzeugen konnte, sowie das Oceans, das die Hoffnungen auf ein erstklassiges Fischrestaurant mit handwerklichen Schwächen und liebloser Küche enttäuschte. Weitere Negativbeispiele sind u.a. das italienische Restaurant Cascata („Chaos statt Cucina“), die Pizzeria del Corso („Aus dem Ofen ins Desaster“), Fried 90’s („Marketing top, Hähnchen Flop“) und Amir Sandwich („Fertigware statt Frische“).
Die Flop-Liste verfolgt zwei Ziele: Sie soll Gäste vor Enttäuschungen bewahren und den betroffenen Betrieben einen Anstoß geben, Qualität und Service zu verbessern. Einige ehemalige Flops haben in der Vergangenheit den Weg zurück in Top-Listen geschafft – was auch diesmal wieder sein könnte.
Im Zeitschriftenhandel und Online
Die vollständigen Restauranttests, sämtliche Rankings, Hunderte Empfehlungen und alle neuen Top-Listen sind im neuen Heft sowie in der dazugehörigen App zu finden.
Das Magazin Frankfurt & Rhein-Main geht aus! 2027 ist inklusive App für 8,80 Euro im Zeitschriftenhandel erhältlich.
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