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Letzte Aktualisierung: 09.12.2019

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RTW-Haltestelle in Henri-Dunant-Siedlung dringend erforderlich

von Petra Scharf

(02.12.2019) Während des Streiks der Busfahrer*innen waren die Menschen in Siedlungen und Stadtteilen, die nur mit dem Bus erschlossen sind, besonders betroffen.

Gerade Ältere und Kranke konnten ohne Bus und ohne eigenes Auto nicht zum Arzt oder insbesondere für ihre gesundheitliche Versorgung erforderliche, weiter weg gelegene Termine erreichen.

Dies traf zum Beispiel auf die Dunantsiedlung zu. „Das zeigt, wie notwendig ein Halt der zukünftigen RTW in der Dunantsiedlung ist, um im öffentlichen Nahverkehr ausreichend angebunden zu sein“, so Petra Scharf, Stadtverordnete.

Immerhin haben sich jetzt die Gesellschafter der Planungsgesellschaft nach 30 Jahren Ideenfindung und Vorplanungsstudien auf die Umsetzung der RTW geeinigt - ein Schritt weiter bis zum geplanten ersten Zug in 2026.

Nichtsdestotrotz ist der Busfahrerstreik in den privaten Busunternehmen mehr als berechtigt, denn ihre Löhne liegen weit unter dem Flächentarif TVNahverkehr des öffentlichen Dienstes. Das ist das negative Ergebnis einer Privatisierung der öffentlichen Daseinsfürsorge, die wieder vollständig zurück in die kommunale Hand gehört - auch ein Projekt der SPD für die nächste Legislaturperiode.