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Richtfest für den MTZ „Food Garden“

Für kurze Zeit sah der Besucher des Main-Taunus-Zentrums am vergangenen Donnerstag in luftiger Höhe von einem Baukran einen Kranz mit bunten Bändern flattern. Es war Richtfest zum neuen „Food Garden“.
   Den Richtspruch für den „Food Garden“ sprach aus einem Hubwagen Zimmermann Kai Laumann (links) aus, mit ihm in dem Korb Projektdirektor ECE-Marketplaces Arne Nachtigahl.
Den Richtspruch für den „Food Garden“ sprach aus einem Hubwagen Zimmermann Kai Laumann (links) aus, mit ihm in dem Korb Projektdirektor ECE-Marketplaces Arne Nachtigahl.
Foto: Ralph Delhees
In eine der bereits zwei im Rohbau fertiggestellten Food-Hallen
In eine der bereits zwei im Rohbau fertiggestellten Food-Hallen
Foto: Ralph Delhees
Blick vom Parkhaus auf das Gelände, auf dem künftig fünf Gebäude stehen werden. Zwei der Food.Hallen stehen bereits, links ist die Halle im Entstehen und im Vordergrund, sowie rechts (nicht im Bild)  werden die weiteren zwei Hallen noch entstehen.
Blick vom Parkhaus auf das Gelände, auf dem künftig fünf Gebäude stehen werden. Zwei der Food.Hallen stehen bereits, links ist die Halle im Entstehen und im Vordergrund, sowie rechts (nicht im Bild) werden die weiteren zwei Hallen noch entstehen.
Foto: Ralph Delhees

Aus der Höhe eines Hubwagens verkündete laut und deutlich in Zimmermauskluft Kai Laumann für alle verständlich den Richtspruch mit den Worten: „Vernehmt den Spruch aus luftiger Höh und gesegnet sei das neue Haus“, mit den besten Wünschen für die einmal fünf Holzgebäude umfassende 9.000 Quadratmeter große Fläche verkündete Laumann noch dreimal einen Spruch und ein Prost, bevor dann die Glaser zu Boden geworfen wurden. „Der letzte Schluck gilt der Ehr, dem Handwerk, dem ich angehör“, so der Zimmermann. Jetzt erhoben die rund 100 Gäste, darunter die wichtigsten auf dem Bauplatz, die Handwerker, künftige Mieter, Kommunalpolitiker und weitere Persönlichkeiten aus der Region, ihre Glaser und stießen auf das Zukunftsprojekt an, das zu Ostern 2025 fertiggestellt sein soll. Mit dabei auf dem Hubwagen war auch Projektdirektor ECE-Marketplaces Arne Nachtigahl.

Im November vergangenen Jahres war der Baubeginn für den „Food Garden“, der mit insgesamt acht Gastronomie- und Food-Angeboten in fünf freistehenden Restaurantgebäuden einmal der Mittelpunkt des Main-Taunus-Zentrums mit einer anspruchsvollen Architektur wird. Teils wird es überdachten, teils offenen Terrassen, begrünten Außenflächen und anspruchsvoller Architektur. Jede Stadt hat ein Mittelzentrum und eine Freifläche, so Projektdirektor Arne Nachtigahl, und das MTZ ist eine Einkaufsstadt, der ein solches bisher fehlte und dies soll künftig der „Food Garden“ sein. Allerdings wird es in dem Mittelzentrum keinen Brunnen geben, dieser bleibt gegenüber des Food Gardens weiter bestehen als Treff- und Verabredungspunkt, wie seit der Eröffnung des MTZ 1964, wie es Center-Manager Daniel Quaas verkündete. Die Eröffnung ist eine Woche vor Ostern 2025 geplant.

Der „Food Garden“ entsteht auf einer Fläche von rund 9.000 Quadratmeter und mit einer Mietfläche von insgesamt 4.000 Quadratmeter auf der Fläche des ehemaligen Warenhausgebäudes von Hertie. Ziel der strategischen Weiterentwicklung des Centers war es, den hochwertigen Mietermix um weitere Highlights und ein umfangreiches gastronomisches Angebot zu ergänzen und so die Aufenthaltsqualität und Verweildauer im Main-Taunus-Zentrum weiter zu steigern und dessen Charakter als offenes, urbanes Destination-Center zu stärken.

Vielfältiges Restaurantangebot
Insgesamt werden acht Mietpartner das gastronomische Angebot des MTZ qualitativ erweitern. 100 Prozent der Flächen sind bereits vermietet, so werden künftig einziehen: ALEX bietet alles in einem: Café, Bistro, Restaurant, Bar - L’Osteria: In der L’Osteria geht die Tür auf und schon fühlt man sich wie in einer typisch italienischen Osteria - The ASH: Die Restaurants von The ASH möchten die Gäste mitnehmen auf eine Reise in das Amerika der 20er/30er Jahre, die Zeit der Prohibition - MoschMosch: Vorbild des Konzepts ist der häufigste Reststrandtyp Japans – die Nudelbar - EatDOORI: Mit einem Besuch bei EatDOORI sollen die Sinne geweckt werden - Traumkuh: „Traumkuh hat die leckersten Burger“ - Momo ein Restaurantkonzept mit besten asiatischen Köstlichkeiten – „Vegabar“ wird ein exklusives veganes und vegetarisches Restaurant.

Mit dem Food Garden werden die bisherigen Alleinstellungsmerkmale das Main-Taunus-Zentrum mit der größeren Gastronomie-Kompetenz die regionale Anziehungskraft des MTZ maßgeblich stärken. Die Deutsche EuroShop und ein geschlossener Immobilienfonds investieren als Eigentümer rund 28 Millionen Euro in das Projekt. Die Planung und Umsetzung verantwortet die ECE Marketplaces, die auch für den Betrieb und die Vermietung des Centers zuständig ist.

Holz als Bauweise für das Projekt – Ein Wald mitten im Zentrum
Beim Bau des neuen „Food Garden“ wird Holz als Hauptbaumaterial verwendet – derzeit eine der nachhaltigsten Lösungen in diesem Bereich. Die Firma Kai Laumann als General-Holzbauunternehmen gehört zu den erfolgreichsten und erfahrensten Unternehmen in der Region, wenn es um ökologisches und nachhaltiges Bauen geht.

Die Grundkonstruktionen der fünf Gebäude des „Food Garden“ bestehen aus einem innovativen und massiven Holz-Modulbau-System, kurz CLT (Cross Laminated Timber = Brettsperrholz). Diese nachhaltige Bauweise punktet im Vergleich zu anderen Baumaterialien durch ökologische Vorteile und hinterlässt einen kleinen CO₂. Kai Laumaan, Chef des General Holzbauunternehmen, erklärte den genauen Fußabdruck: Ein 1m³ Fichtenholz speichert 1t CO₂ im „Food Garden“ werden 1.300 m³ Fichtenholz verbaut. In diesem Fall werden insgesamt 1.300 Tonnen CO₂ gespeichert. Diese Menge entspricht ungefähr der Menge an CO², welches ein durchschnittlicher PKW verbraucht, wenn er 162-mal um die Erde fahren würde.

Die Holzbauweise hat weitere positive Eigenschaften - mit ihr Können hocheffiziente Gebäude geschaffen werden. Dabei kann die Bauweise so erfolgen, dass das Massivholz seine natürlichen, klimaregulierenden Fähigkeiten optimal ausspielen kann: Temperatur und Luftfeuchte behalten ein behagliches Niveau und bieten dadurch eine ideale Raumatmosphäre. „Wir tragen mit dieser Bauweise aktiv zum Klimaschutz bei. Der „Food Garden“ ist ein spannendes und herausforderndes Projekt, welches für das Main-Taunus-Zentrum eine echte Bereicherung werden wird“, sagt Kai Laumann. „Ich freue mich, dass die Bauarbeiten für den bereits voll vernieteten ‚Food Garden‘ im Zeitplan liegen und wir heute das Richtfest feiern können. Das Projekt zeigt eindrucksvoll, wie die Nachnutzung des ehemaligen Geländes, auf dem sich bis 2021 ein Warenhaus befand, aussehen kann. So sieht echtes Teamwork aus!

Auch in Hinblick auf das Thema Nachhaltigkeit ist das Projekt einzigartig: „Der Food Garden“ wird vollständig in massiver Holzbauweise gebaut“, sagt Center Manager Daniel Quaas. Dabei erinnerte er auch daran, dass das Main-Taunus-Zentrum - eines der größten und umsatzstärksten Shopping-Center in Deutschland - mit dem „Food Garden“ um ein neues Highlight ergänzt wird: Inmitten des offen gestalteten Freiluft-Shopping-Centers in Sulzbach bei Frankfurt am Main wird ein neues lebendiges und urbanes Zentrum mit einem hochwertigen, abwechslungsreichen Gastronomie- und Food-Angebot werden.