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Revisionsarbeiten in drei Anlagen im Industriepark Höchst

Vom 23. Februar bis zum 19. März sind Geruchswahrnehmungen möglich. Revisionsarbeiten an der Klärschlammverbrennungsanlage vom 23. Februar bis zum 10. März Revision der Abluftreinigung der Abwasserreinigungsanlage vom 15. bis zum 19. März; Wartungs- und Reparaturarbeiten an der Biogasanlage vom 17. bis zum 19. März

 Im Industriepark Höchst beginnen am Montag, 23. Februar, Revisionsarbeiten an der Klärschlammverbrennungsanlage, die voraussichtlich bis Dienstag, 10. März, andauern. In dieser Zeit wird die geruchsbeladene Abluft aus der Halle, in der die Klärschlämme umgeschlagen und durchmischt werden, über einen Kamin abgeleitet. Diese Abluft wird im Normalbetrieb direkt der Verbrennung zugeführt. Der geruchsbeladene Luftstrom vermischt sich in Höhe des Kamins mit der Umgebungsluft. Bei bestimmten Wetterbedingungen sind Geruchswahrnehmungen im direkten Umfeld nicht auszuschließen. 

Nutzung der Abwärme reduziert CO2-Ausstoß
In der Klärschlammverbrennungsanlage des Industrieparks werden die in der Abwasserreinigungsanlage des Standorts anfallenden Klärschlämme durch eine thermische Verwertung umweltgerecht entsorgt. Die bei der Verbrennung entstehende Abwärme wird in die Versorgungsnetze des Industrieparks eingespeist. So reduziert Infraserv Höchst als Betreiber der Anlage den Bedarf an fossilen Energieträgern und gleichzeitig CO2-Emmissionen. Auch die Abwärme anderer Produktions- und Verbrennungsanlagen wird auf diese Weise genutzt. 

Revision der Abluftreinigung der Abwasserreinigungsanlage
Die Abwasserreinigungsanlage im Industriepark Höchst kann pro Tag rund 60 Millionen Liter Abwasser reinigen – diese Menge entspricht der Schmutzfracht einer Stadt mit 1,25 Millionen Einwohnern.  Die Abluft aus der Abwasserreinigungsanlage wird in der Abluftreinigung, der Regenerativen Thermischen Oxidation (RTO) stark erhitzt und so von Gerüchen befreit. An dieser Anlage werden vom 15. bis zum 19. März Revisionsarbeiten durchgeführt. In dieser Zeit wird die Abluft aus der Abwasserreinigungsanlage über einen 35 Meter hohen Kamin abgeleitet, wo eine Vermischung mit der Umgebungsluft stattfindet.   

Arbeiten an der Biogasanlage
Um eventuell zusätzlich entstehende Geruchsbelästigungen für die Nachbarschaft zu minimieren, werden im gleichen Zeitraum Wartungs- und Reparaturarbeiten an der Biogasanlage des Industrieparks Höchst durchgeführt. Diese finden vom 17. bis zum 19. März statt. Im Rahmen dieser Arbeiten wird am 18. März einer der beiden Fermenter geöffnet, in denen organische Abfälle und Klärschlämme in Biogas umgewandelt werden. Durch die Öffnung des Fermenters kann es zu Geruchswahrnehmungen kommen. 

75.000 Kubikmeter Biogas für Bioerdgas, Strom und Wärme
Die Biogasanlage von Infraserv Höchst, eine der größten Anlagen dieser Art in Deutschland, kann täglich bis zu 75.000 Kubikmeter Biogas produzieren. Ein Teil davon wird im Industriepark Höchst zu Bioerdgas aufbereitet und in das öffentliche Versorgungsnetz eingespeist. Außerdem produzieren fünf Blockheizkraftwerke aus dem Biogas fünf Megawatt Strom und vier Megawatt Wärme, was ebenfalls zu einer Reduzierung des Verbrauchs fossiler Energieträger beiträgt und den Ausstoß von CO2 vermindert.  

Als Betreiber der Anlagen bittet Infraserv Höchst die Anwohner in den benachbarten Wohngebieten für möglicherweise entstehende Geruchsbelästigungen um Entschuldigung.