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Letzte Aktualisierung: 21.11.2019

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Restauriertes Reproduktionsklavier

von Ilse Romahn

(29.10.2019) Am Montag, 4. November, wird ein besonderer Schatz des Musikwissenschaftlichen Instituts der Goethe-Universität vorgestellt: ein Selbstspielklavier aus dem frühen 20. Jahrhundert.

Die Veranstaltung auf dem Campus Bockenheim der Goethe-Universität ist Teil des Begleitprogramms zur Ausstellung „Clara Schumann: Eine moderne Frau im Frankfurt des 19. Jahrhunderts“, die noch bis zum 26. Januar 2020 im Dormitorium des Instituts für Stadtgeschichte zu sehen ist.

Die beiden Musikwissenschaftler Prof. Janina Klassen und Prof. Heinz von Loesch präsentieren in zwei Kurzvorträgen mit zahlreichen Klangbeispielen das Reproduktionsklavier „Duca“. Für dieses 1909 auf den Markt gebrachte Selbstspielklavier wurde das Spiel von Pianisten auf Papierrollen aufgenommen, die mittels einer pneumatischen Antriebsmechanik immer wieder abgespielt werden können. Das Reproduktionsklavier im Besitz des Musikwissenschaftlichen Instituts der Goethe-Universität wurde inzwischen aufwändig restauriert. Zu der umfangreichen Sammlung von 954 Klavierrollen des Instituts gehört auch eine Einspielung von Robert Schumanns „Kinderszenen“ durch Theodor Müller-Reuter, der von Clara Schumann unterrichtet wurde. Thomas Betzwieser, Prof. für Historische Musikwissenschaft an der Goethe-Universität Frankfurt am Main, führt in die Vorträge der beiden namhaften Spezialisten für Interpretationsforschung ein.

Die Veranstaltung beginnt um 18 Uhr in der Cafeteria Juridicum auf dem Campus Bockenheim der Goethe-Universität Frankfurt, Senckenberganlage 31. Der Eintritt ist frei.

Weitere Informationen unter http://www.stadtgeschichte-frankfurt.de  (ffm)