„Resilienzwoche“: Gut vorbereitet für den Krisenfall
Krisen können ganz unterschiedliche Ursachen haben – von Extremwetter und längerem Stromausfall bis hin zu Cyberangriffen oder Energieengpässen. Die Hessische Landesregierung nimmt die diesjährige Resilienzwoche vom 7. bis 13. September zum Anlass, für mehr Krisenvorsorge und Selbstschutz zu sensibilisieren. Denn: Was wäre, wenn für einige Tage Strom, Wasser, Internet oder Einkaufsmöglichkeiten eingeschränkt wären? Eine gute Vorbereitung gibt Sicherheit – und schafft im Ernstfall wichtige Zeit für diejenigen, die Hilfe benötigen.
„Auch für die Bürgerinnen und Bürger in Kriftel gilt: Wer selbst gut vorbereitet ist, hilft im Ernstfall nicht nur sich und seiner Familie, sondern entlastet auch die Einsatzkräfte“, betont Bürgermeister Christian Seitz. „Schon mit einfachen Maßnahmen lässt sich die persönliche Vorsorge verbessern.“ Dazu gehören beispielsweise ein Vorrat an Lebensmitteln und Trinkwasser für mehrere Tage sowie eine Taschenlampe, Batterien, ein Radio und wichtige Medikamente.
Ein besonderer Schwerpunkt der Resilienzwoche liegt auf der Vorsorge beim täglichen Einkauf. Im Main-Taunus-Kreis beteiligen sich REWE-Märkte in Bad Soden, Liederbach und Hochheim an einer landesweiten Informationsaktion. Dort wird beispielhaft gezeigt, wie ein Notvorrat für eine Person für zehn Tage aussehen kann. Außerdem können Interessierte kostenlos Informationsmaterial des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe sowie einen Notfallbeutel des Hessischen Innenministeriums mitnehmen.
„Krisenvorsorge beginnt nicht erst dann, wenn etwas passiert. Jeder kann mit überschaubarem Aufwand einen Beitrag leisten und sich und seine Familie ein Stück unabhängiger machen“, betont Bürgermeister Seitz.
Weitere Informationen zur Krisenvorsorge und zur Resilienzwoche gibt es auf der Internetseite des Hessischen Innenministeriums: https://innen.hessen.de/sicherheit/kompass-resilienz
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