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Letzte Aktualisierung: 26.02.2020

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Reporterlegende Marie Luise Scherer liest im Holzhausenschlösschen

von Franziska Vorhagen

(06.02.2020) Ludwig-Börne-Preisträgerin („Grand Dame“ der Reportage) Marie Luise Scherer ist am am Mittwoch, 12. Februar, um 19.30 Uhr zu Gast im Holzhausenschlösschen

Marie Luise Scherer
Foto: Wilfried Beege
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Marie Luise Scherer, die als „Grand Dame“ der literarischen Reportage gilt, wird am 12. Februar im Holzhausenschlösschen aus ihren in der Zeitschrift „Sinn und Form“ veröffentlichten Auszügen aus einem Romanmanuskript lesen und sich mit dem Chefredakteur Dr. Matthias Weichelt über die Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen Literatur und Reportage, über präzise Sätze und das Glück der Silbenarbeit unterhalten.

Mit ihren Reportagen für den „Spiegel“ wurde Marie-Luise Scherer zur Legende, ihre „Wahren Geschichten aus vier Jahrzehnten“, ihre Bücher „Die Bestie von Paris“ und „Die Hundegrenze“ wurden für ihre Beobachtungsgabe bewundert und für ihre Sprachkunst gefeiert.

Marie-Luise Scherer erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter den Ludwig-Börne- und den Italo-Svevo-Preis. Sie ist Mitglied der Berliner Akademie der Künste. Ihre Bücher erscheinen bei Matthes & Seitz und im Wallstein Verlag. Matthias Weichelt, seit 2013 Chefredakteur von „Sinn und Form“, veröffentlichte zuletzt: „Peter Huchel. Leben in Bildern“.

Die Reihe wird gefördert durch die Cronstett- und Hynspergische evangelische Stiftung. 

Eintritt 5-12 Euro. Kartenvorverkauf unter www.adticket.de, Tickethotline: (069)407662580

Die Abendkasse im Holzhausenschlösschen öffnet eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn.

www.frankfurter-buergerstiftung.de